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Falten, Schwingen oder Pendeln?

Bild: jackfrog - Fotolia.com

Bei Zimmertüren gibt es unterschiedliche Varianten. Diese sollten stets aufs Mobiliar abgestimmt sein.

Jeder benutzt sie etliche Male am Tag, aber kaum jemand schaut sie genau an: Die Zimmertür ist ein vernachlässigter Gegenstand im Haus. Dabei beeinflusst ihre Optik die Wirkung eines Raumes.

Wer einen Wohnraum renoviert, kümmert sich meist zuerst um die Gestaltung der Wände und Fußböden. Zimmertüren werden oft vernachlässigt. Dabei kann ein Türenwechsel durchaus sinnvoll sein und optisch einiges verändern.

Wohnlicher wohnen

„Räume wirken wohnlicher, wenn Türen, Wände und Mobiliar aufeinander abgestimmt sind“, sagt Peter Sauerwein vom Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie. Das gebe dem Raum ein einheitliches Aussehen. Am besten ist nach seiner Einschätzung eine Tür, die Farbe oder Struktur eines markanten Lieblingsmöbels im Raum hat.

„Farblich bevorzugen die meisten Menschen eher helle Türoberflächen“, erläutert Sauerwein. Ahorn, Kiefer, Buche, Fichte und Lärche sind übliche Holzarten für Türen. Aber dunkle Hölzer wie Nussbaum sind im Kommen. Glastüren eignen sich gut in der Diele. Ihr durchscheinendes Licht gibt dem Gang eine gewisse Offenheit.

Alu, Glas oder Stahl?

Eine andere Möglichkeit sind Türen aus Aluminium.  „Sie eignen sich dort, wo starke Belastung auftritt“, erklärt Sylvia Leydecker vom Bund Deutscher Innenarchitekten – also dort, wo eine Tür häufig benutzt wird. Eine Tür aus Rohholz empfiehlt die Innenarchitektin für gemütliche Räume, die etwa mit Fellen und gestrickten Wohnaccessoires ausgestattet sind. Zu puristisch eingerichteten Zimmern passe eine Tür aus Glas oder Stahl.

Hausbesitzer sollten überlegen, ob die neue Tür besonderen Schutz vor Lärm oder Feuchtigkeit benötigt, sagt Peter Sauerwein. Solche Türen werden speziell abgedichtet. Für stark beanspruchte Oberflächen empfiehlt der Experte eine CPL-Beschichtung mit Melaminharz, die besonders kratz- und stoßfest ist.

Statt einer klassischen Tür zum Auf- und Zuschwingen könne auch eine Schiebe-, Pendel- oder Falttür eingebaut werden. „Schiebetüren eignen sich dort, wo Platzmangel herrscht“, sagt Leydecker. Oder sie dienen als Raumteiler. Die Alternative bei Platzmangel ist eine Falttür. Pendeltüren eignen sich an Orten, wo Geschwindigkeit gefragt ist. Als Beispiele nennt sie die Küche oder viel frequentierte Räume in einem Familienhaushalt. tmn

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