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Gartenmythos erklärt

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Garten: Topferde jedes Jahr austauschen

Bild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa-tmn

Wann sollte man die Topferde austauschen? Experten raten zu einem Rhythmus von einem Jahr. Ansonsten kann die jeweilige Pflanze schnell Schaden nehmen.

Pflanzen holen alles aus der Topferde heraus. Nach einer Saison ist sie daher ausgelaugt und sollte vor der Neubepflanzung der Gefäße ausgetauscht werden.

"Sie enthält nicht selten Krankheitserreger wie Pilzsporen oder Schädlinge, die sich im Vorjahr in der Erde eingenistet haben und sich bei Mehrfachnutzung auf die neuen Pflanzen übertragen", sagt Renate Behrmann, die auf der Internationalen Gartenausstellung (IGA) in Berlin für viele Ausstellungen zuständig ist.

Grundsätzlich lässt sich die alte Erde zwar auch mit Dünger wieder aufpäppeln. Doch die Expertin betont, dass man dies nur tun sollte, wenn man sichergehen kann, dass das Substrat eben keinen Schimmel oder Krankheitserreger enthält. "Alte Erde kann aber sonst in den Garten kommen und schadet nicht als Auffüllung in manchen Bereichen."

Die Erde um Pflanzen, die über mehrere Jahre in einem Topf wachsen, muss jedoch nicht jedes Jahr erneuert werden. "Vielleicht nach circa zwei bis drei Jahren", rät Behrmann.

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