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Keller-Planung ist vom Grundwasserspiegel abhängig

Wasserschäden vorbeugen: Beim Kellerbau müssen Bauherren den Grundwasserspiegel im Blick haben.
Bild: Markus Scholz/dpa-tmn

Ein Keller ist teuer, daher wollen viele Bauherren bei dessen Bau sparen. Allerdings kann hoch stehendes Grundwasser die Kosten steigern - sonst drohen Feuchtigkeitsschäden.

Der Grundwasserspiegel entscheidet unter anderem darüber, welchen Keller man bauen kann. Denn konventionell gemauerte Keller halten von unten hochdrückendem Grundwasser nicht stand, erklärt der Verband Privater Bauherren (VPB).

Dann braucht es etwa eine sogenannte Weiße Wanne, eine Konstruktion aus wasserundurchlässigem Beton (WU-Beton). Dieser koste dem VPB zufolge rund 15 000 bis 20 000 Euro mehr als der übliche Mauerwerkskeller.

Welche Konstruktion man wählen sollte, ergibt eine Baugrunduntersuchung. Diese muss vor dem Vertragsabschluss gemacht werden, denn nur damit lasse sich laut Verband der Baupreis seriös kalkulieren.

Wichtig ist aber auch, dass Bauherren und Gutachter die Zukunft im Blick behalten: Es wird erwartet, dass in vielen Regionen Deutschlands in den kommenden Jahren und Jahrzehnten der Grundwasserspiegel ansteigen wird. Das ist etwa eine Folge des Endes von Bergbau und Tagebergbau, da hier bislang der Wasserspiegel durch Abpumpen künstlich niedrig gehalten wurde. (dpa)

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