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Wohnvision der IMM

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Ohne Grenzen zu Nachbarn und Natur leben

Eine offene Kochstelle, Terrakotta-Fliesen, gekalkte und gewölbte Wände: Diese Wohnvision von MUT Design erinnert an ein Ferienhaus in Spanien.
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Eine offene Kochstelle, Terrakotta-Fliesen, gekalkte und gewölbte Wände: Diese Wohnvision von MUT Design erinnert an ein Ferienhaus in Spanien.
Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn

Die Nähe zur Natur und zu anderen Menschen genießen: Diese Wohnidee rückt das spanische Team von MUT Design auf der Messe IMM in den Fokus - und gibt Tipps, wie Sie offene Grundrisse gestalten können.

Kalkfarbende Wände, eine offene Kochstelle, ein gekachelter Terrakotta-Boden: Die Räume wirken einladend und erinnern an ein mediterranes Ferienhaus. Kein Wunder, Alberto Sánchez und Eduardo Villalón von MUT Design haben sich bei ihrer Wohnvision von ihrer Heimat Spanien inspirieren lassen.

Ihren Entwurf präsentieren sie auf der Internationalen Möbelmesse IMM Cologne (noch bis 19. Januar). Die IMM lädt jedes Jahr bei dem Projekt "Das Haus" Designer ein, ein Wohngebäude nach ihren Vorstellungen zu gestalten.

Offen gestaltete Räume

Der Grundriss ist ungewöhnlich: Die vier Wände sind halbkreisförmig gebogen und nach innen gewölbt. Dadurch sind die meisten Wohnbereiche zum Garten hin geöffnet. Bei ihrer Vision geht es darum, "sich den Nachbarn und der Natur zu öffnen", erklärt Sánchez. "Die Grenzen zwischen Innen- und Außenräumen verwischen." Damit liegt der Entwurf im Zeitgeist - auch auf der Messe sieht man bei vielen Herstellern Möbel, die sich im Innen- und Außenbereich einsetzen lassen.

Nur in der Mitte des Hauses befindet sich ein abgeschotteter Meditationsraum - eine Art hohe Höhle mit Wasser am Boden und einer Sonnenlampe an der Decke.

Insgesamt fehlt eine Einteilung in Wohn-, Ess- und Schlafzimmer. "Wir sind davon überzeugt, dass sich diese klassischen Vorstellungen auflösen", sagt Sánchez. Stattdessen gibt es einzelne Zonen, die für bestimmte Tätigkeiten stehen - etwa entspannen, erfrischen, aktiv sein.

Vorhänge und Pflanzen sorgen für Privatsphäre

Natürlich lässt sich das Projekt "A la Fresca" - was so viel wie raus in die Frische bedeutet - auf einem großen Grundstück mit viel Natur im warmen Spanien leichter umzusetzen als im urbanen, kühlen Umfeld.

Die Idee eines offenen Wohnraums ist in Zeiten von knappem Wohnraum aber längst Realität - jedoch schwer einzurichten. Wie kann man solche Räume mit großen Fensterfronten gemütlich gestalten? Sánchez betont, dass ihr Entwurf ein Extrembeispiel sei.

Bewohnern offener Grundrisse empfiehlt er, große Räume durch Vorhänge, Pflanzen und Möbel in einzelne Bereiche zu unterteilen. So kann man Rückzugsmöglichkeiten schaffen - passend zum individuellen Bedürfnis nach Privatsphäre. (dpa)

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