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Vorteile, wenn man das Wasser enthärtet

Es kommt Freude auf, wenn angenehm weiches Wasser aus dem Hahn kommt.
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Es kommt Freude auf, wenn angenehm weiches Wasser aus dem Hahn kommt.
Bild: somchaij, stock.adobe.com

Kalk im Wasser macht unseren Maschinen im Alltag zu schaffen. Welche Vorteile eine Enthärteranlage hat und wovon Experten abraten, erfahren Sie hier.

Essig gilt bei der Wäsche als Hausmittel, das wie ein Weichspüler wirkt. Er enthärtet das Wasser und entfernt Rückstände von Kalk. „Ich würde aber davon abraten, Essig in der Waschmaschine zu verwenden“, erläutert Rolf Buschmann vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND). Oft kenne man nicht die genaue Konzentration der Säure. „Der Essig kann dann Teile der Maschine angreifen“, erklärt Buschmann. Dadurch können beispielsweise Gummi- oder Kunststoffteile beschädigt werden.

Wer sich allerdings eine Wasserenthärtungsanlage einbaut, braucht sich über die Wirksamkeit solcher Hausmittel keine Gedanken machen. Sie sorgt von selbst für weiches Wasser. Dadurch spart man Zeit und Geld und genießt eine Menge Vorteile.

Mit einer solchen Enthärteranlage hat man:

  • Weniger Kalkablagerungen an den Wasserhähnen in Bad und Küche, in den Wasserrohren sowie in den Haushaltsgeräten, wie der Wasch- oder Kaffeemaschine.

  • Keine Ablagerungen in den Heizungsrohren.

  • Geringere Kosten durch sinkenden Verschleiß und weniger Reparaturen.

  • Kleidung, Textilien und Handtücher, die bei der Wäsche flauschig bleiben und länger halten.

  • Weniger Bedarf an Seife, Shampoo, Duschgel, Putz- und Waschmitteln.

  • Weichere Haut und Haare nach dem Duschen oder dem Vollbad.

  • Den Wert von Immobilien dauerhaft geschützt.

Dank enthärtetem Wasser erhöht sich nicht nur die Lebensdauer von Waschmaschinen, sondern auch von Textilien.
Bild: JackF, stock.adobe.com

Staatliche Förderung

Seit 1. Januar dieses Jahres kann der Einbau von Wasseraufbereitungsanlagen wie Enthärtungs- und Dosieranlagen sowie Heizungsbefüllstationen staatlich gefördert werden. Das ist im Merkblatt des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) „Heizen mit Erneuerbaren Energien“ zu den förderfähigen Kosten nachzulesen. Voraussetzung hierfür ist die Installation eines neuen Wärmeerzeugers im Gebäudebestand. Die Anschaffungskosten, egal ob Ersatz- oder Neuanschaffung, von Kalkschutz- und Wasserenthärtungsanlagen, die zur Effizienzsteigerung der bestehenden Warmwasserbereitung dienen, können ebenfalls in die Förderung einfließen. Darüber hinaus sind auch die Montage- und Installationskosten inklusive der erforderlichen fachtechnischen Arbeiten und Materialien förderfähig. Das heißt, der Einbau von Enthärtungsanlagen und Heizungsbefüllanlagen sind förderfähig. Nicht nur Privatpersonen und Wohnungseigentümergemeinschaften können von diesem aktuellen Programm profitieren, sondern beispielsweise auch Freiberufler, Kommunen und Unternehmer.

Schon gewusst: Mittlere Wasserhärte

Das Trinkwasser in der Region weist meist eine Wasserhärte im mittleren Bereich auf. So ist etwa im Augsburger Versorgungsgebiet laut Auskunft der Stadtwerke die Wasserhärte zwischen 2,41 mmol und 2,48 mmol Calciumcarbonat pro Liter oder zwischen 13,5˚ und 13,9˚ Deutscher Härte. (tmn/bif)

Der Artikel stammt aus unserer Beilage "Bauen & Wohnen".

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