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Fußball-WM

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Wichtige Spielregeln für Mieter und Nachbarn

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WM ist Ausnahmezustand: Trotzdem gilt beim Feiern zu Hause die übliche nachbarschaftliche Rücksichtnahme.
Bild: karepa, Fotolia.com

Am Donnerstag, 14. Juni, beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft. Da wird natürlich überall mitgefiebert. Doch gerade zu Hause gilt es einiges zu beachten.

Das erste Spiel einer Fußball-Weltmeisterschaft bestreitet traditionell der Gastgeber, heuer ist dies Russland. Gegner des Eröffnungsspiels ist Saudi-Arabien. Am Sonntag, 17. Juni, steht dann zum ersten Mal die deutsche Nationalmannschaft auf dem Rasen. Anpfiff ist um 17 Uhr. Wer zu Hause mitfiebern und -feiern will, hält sich am besten an folgende Spielregeln.

Poster der Nationalmannschaft oder Nationalfahnen dürfen in die Fenster der Wohnung gehängt werden. Sie stören niemanden. Soweit im Mietvertrag ein Plakat- oder Fahnenverbot verhängt ist, gilt dies allenfalls für Plakate mit politischem Inhalt, für stark polarisierende oder gar verhetzende Meinungsäußerungen.

Flagge zeigen auf dem Balkon

Auch auf dem Balkon darf Flagge gezeigt werden. Wenn allerdings eine Halterung montiert werden muss oder aus anderen Gründen in die Bausubstanz eingegriffen wird, muss der Vermieter um Erlaubnis gefragt werden. Unabhängig hiervon hat der Fußballfan sicherzustellen, dass sich Fahnen oder Plakate nicht selbstständig machen, nicht herunterfallen und so Passanten verletzen oder Autos beschädigen können. Dann darf aber die Nationalflagge auch aus dem Fenster wehen - in Normalgröße, sodass die Fenster der Nachbarwohnungen nicht automatisch mitbeflaggt werden.

Rücksicht auf die Nachbarn nehmen

In der Wohnung, auf dem Balkon oder der Terrasse sowie im Garten darf gefeiert werden. Hier können die WM-Spiele im Fernsehen verfolgt werden, auch zusammen mit Freunden, Nachbarn und Verwandten. Aber auch während der Weltmeisterschaft und einer Fußballübertragung muss auf die Nachbarn Rücksicht genommen werden.

Lachen, Schreien, Musik oder der Original-Fernsehkommentar werden im Freien viel stärker wahrgenommen als in der Wohnung bei geschlossenen Türen und Fenstern. Das gilt erst recht nach 22 Uhr, wenn viele Spiele laufen. Die Nachtruhe, auch im Sommer, gilt auch während der Fußball-Weltmeisterschaft. Dann sollten die Spiele am besten nur noch in der Wohnung, in Lokalen oder beim Public Viewing verfolgt werden.

Bekannt aus dem TV

Zum Autor: Franz Obst ist Rechtsanwalt mit eigener Kanzlei in Koblenz. Bekanntheit hat er als Streitschlichter in der RTL-TV-Serie „Nachbarschaftsstreit“ erreicht. Als Vortragsredner und in Buchveröffentlichungen wie „Nachbar – Deutsch, Deutsch – Nachbar“ hat er zudem seine Kompetenz im Umgang mit Konflikten jeglicher, vor allem nachbarschaftlicher Art bewiesen.

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