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Zeitgemäß und zukunftsfähig

Vogelperspektive auf die Färberstraße: Die Einkaufsmeile als Herzstück der Einkaufsstadt Neuburg mündet in den Oswaldplatz.
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Vogelperspektive auf die Färberstraße: Die Einkaufsmeile als Herzstück der Einkaufsstadt Neuburg mündet in den Oswaldplatz.
Foto: amei
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Das neue Geschäftshaus in der Färberstraße entstand in sehr harmonischer Zusammenarbeit

Mitten in der Innenstadt von Neuburg - wo sich die Läden aneinanderreihen - ist ein neues Geschäftshaus entstanden. Nur noch wenige kleine Elemente fehlen, dann ist das Haus fertig und bereichert die Färberstraße mit seiner modernen Fassade. Es beherbergt zwei Ladengeschäfte mit 80 bzw. 75 Quadratmetern Verkaufsfläche, sowie acht Wohnungen plus sechs Pkw-Garagen. Nur der kleinere Laden und eine der Wohnungen sollen noch vermietet werden, dann ist die Belegung komplett. Ein über zwei Jahre dauerndes Bau-Abenteuer ist damit abgeschlossen. Dietmar Wuka und seine Frau Ruth können jetzt die Aussicht von der Terrasse im Dachgeschoss genießen, wo sie vor kurzem eingezogen sind. Ruth Wuka und ihre beiden Söhne Christian und Florian haben vor über zwei Jahren eine GbR gegründet, um das Projekt in Angriff nehmen zu können. Sie wollten an dem Standort, wo die Eltern von Ruth Wuka lange das Haushaltswarengeschäft Modlmeier betrieben hatten und später die Weltbild-Filiale ihren Sitz hatte, nicht nur wieder ein Ladengeschäft schaffen. In der attraktiven Lage sollte auch ein Gebäude entstehen, das nicht nur zeitgemäß, sondern auch zukunftsfähig ausgestattet ist. Der für günstige Baukredite erforderliche KfW 55-Standard schreibt nicht nur strenge Wärmedämmwerte der Konstruktionen vor, sondern auch die Beheizung mit regenerativen Energien. Man entschied sich schließlich für ein gasbetriebenes Blockheizkraftwerk, das zum einen heizt und Strom produziert. Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach produziert Strom für die Mieter und speist den Rest ins Netz ein. Dafür musste die Stadt Neuburg, deren Gestaltungssatzung derzeit Photovoltaik-Anlagen in der unteren Altstadt noch nicht erlaubt, eine Ausnahme machen. Anlage und Dachdeckung müssen sich farblich anpassen - auch das verlangt die Stadt - und Dietmar Wuka hat es ausprobiert: „Erst wenn man oben auf der Burgwehr steht, sieht man die Anlage“. Auch das dezente Grau als Außenanstrich und der Abstand zum Nachbargebäude im Norden wurden vorgeschrieben - dazu wurde ein Experte vom Denkmalamt hinzugezogen.

Allen Wünschen - den eigenen wie den der Behörden - gerecht zu werden, war so Dietmar Wuka „nicht ganz einfach, vieles lief konträr zueinander“. Drei Wohnungen sind behindertengerecht gebaut, alle altersgerecht. Mit ihrer Architektin Simone Buchner haben die Wukas schließlich alle Interessen unter einen Hut gebracht. „Das war ein sehr harmonisches Arbeiten“ - auch mit der Bauleitung und der Firma Max Rucker waren die Bauherren zufrieden. „Soweit es ging, haben wir einheimische Firmen beauftragt“, nur die komplizierte Unterfangung des Nachbargebäudes wurde von einer fränkischen Firma ausgeführt. „Spannend“ so Dietmar Wuka wird das neue Mieterstrom-Modell sein, „wir geben unsere Erfahrungen damit anderen Bauherren gerne weiter“.

Ruth und Dietmar Wuka machen sich auch Gedanken darüber, wie die Zukunft der Einkaufsstadt Neuburg aussehen könnte. Das konsequente Ablehnen einer autofreien Einkaufszone, wie es bisher praktiziert wird, „könnte irgendwann zur Einsicht führen, dass dieser Ansatz der falsche Weg war“. Auf alle Fälle müsse man „langfristiger denken und sich überlegen, was man tun könnte, damit die Leute gern zum Einkaufen kommen“.

Text: amei

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