Newsticker
Von der Leyen: EU muss sich auf russischen Gas-Stopp vorbereiten
  1. Startseite
  2. Themenwelten
  3. Bauen & Wohnen
  4. Plötzlich Immobilieneigentümer – was tun?

Anzeige

Plötzlich Immobilieneigentümer – was tun?

Ein Haus als Geschenk – klingt gut, stellt die Neubesitzer aber vor große Herausforderungen.
2 Bilder
Ein Haus als Geschenk – klingt gut, stellt die Neubesitzer aber vor große Herausforderungen.
Foto: Andrii Yalanksyi, stock.adobe.com

Wenn Großeltern vererben oder Eltern überschreiben, stehen die plötzlichen Immobilieneigentümer vor vielen Fragen. Die wichtigsten Antworten gibt es hier.

Manchmal geht es ganz plötzlich: Die Eltern gehen ins Pflegeheim und überschreiben das Haus ihren Kindern. Oder die Oma stirbt und vererbt ihre Immobilie an ihre Enkel. Dann sind da Immobilienbesitzer, die vielleicht im ersten Moment gar nicht wissen, was sie mit ihrem neuen Eigentum anfangen sollen.

Kostenfreie Beratung zu Immobilienfragen

Für solche Fälle gibt es die Immobiliensprechstunde der Augsburger Allgemeinen. Über das Online-Formular stellt man ganz unkompliziert seine Anfrage und wird in der Folge vom Kooperationspartner und Immobilienexperten Florian Schreck von Schreck Immobilien aus Augsburg kontaktiert. Die Erstberatung ist kostenfrei und unverbindlich.

Immobilie geerbt – was tun? Das rät der Experte

Was der Experte rät, wenn man überraschend in den Besitz einer Immobilie gekommen ist, haben wir im Folgenden zusammengefasst. Im Großen und Ganzen gibt es drei Möglichkeiten zur weiteren Verwendung einer geerbten oder überschriebenen Immobilie:

  • selbst bewohnen
  • vermieten
  • verkaufen

Geerbtes Haus in der Familie behalten und selbst bewohnen

Das Haus der Oma oder das Elternhaus ist oft mit vielen Erinnerungen verbunden. Es hat also emotionalen Wert. Es selbst zu bewohnen, bietet den Vorteil, das Objekt sowohl emotional als auch als Wertanlage in der Familie zu erhalten – auch für kommende Generationen. Die Miete, die man bisher vielleicht gezahlt hat, entfällt mit dem Umzug in das geerbte Haus. Dennoch ist mit Kosten zu rechnen: Gibt es Geschwister, die ausbezahlt werden müssen? Dann ist schnell ein Bankkredit nötig, um die Summe leisten zu können. Ist man sich mit den Miterben über die weitere Verwendung einig? Gibt es Neid unter den Geschwistern? Bei Uneinigkeit muss man mit langfristigem emotionalem Stress rechnen. Stehen Renovierungen oder Sanierungsmaßnahmen an? Den Zeitaufwand und die damit verbundenen Kosten sollte man nicht unterschätzen, rät Florian Schreck. In jedem Fall ist eine Wertermittlung der Immobilie zu empfehlen, um das Kosten-Nutzen-Verhältnis abwägen zu können.

Haus vermieten – ganz einfach?

Wer nicht selbst einziehen möchte, sich aber auch aus emotionalen Gründen nicht von der Immobilie trennen möchte, denkt vielleicht über die Vermietung nach. In Sachen Altersversorgung durch Mieteinnahmen oder steuerlichen Aspekten ist diese Möglichkeit sicher nicht zu vernachlässigen. Auch bleibt der Wert für die eigene Familie erhalten. Dennoch gibt Florian Schreck zu bedenken: „Es können immense Kosten für Renovierungen oder energetische Maßnahmen entstehen.“ Zudem ist der zeitliche Aufwand nicht zu unterschätzen: Vermarktung, Verwaltung, Wartungsarbeiten – für deren Koordination ist der Vermietende zuständig. Auch das Risiko, dass Mieterinnen oder Mieter nicht gerade pfleglich mit der Immobilie umgehen und in der Folge teure Reparaturen nötig sind, trägt man als Vermieterin oder Vermieter komplett.

Florian Schreck von Schreck Immobilien aus Augsburg steht als Experte hinter der AZ-Immobiliensprechstunde.
Foto: Schreck Immobilien

Beim Verkauf von guten Preisen profitieren

Die dritte Möglichkeit, wie man mit einem plötzlichen Immobilienbesitz verfährt, ist der Verkauf. Dann profitiert man zwar nicht von künftigen Wertsteigerungen, spart sich aber im Gegenzug großen zeitlichen Aufwand oder Kosten, die sofort gedeckt werden müssen. „Die aktuelle Marktsituation lässt es zu, dass man derzeit einen guten Preis für ein Haus oder eine Eigentumswohnung erzielen kann“, verrät Florian Schreck. Zudem kommt Geld in die Kasse, mit dem man etwa Ausgaben für Erbschaftssteuer oder die eventuelle Ausbezahlung von Miterben stemmen kann.

In jedem Fall sollte eine Entscheidung nicht übereilt, aber im selben Atemzug auch nicht zu lange hinausgezögert werden. Denn egal, welche der drei Möglichkeiten schlussendlich die individuell beste ist: Eine Immobilie sollte nicht zu lange leer stehen. Das hat sowohl Auswirkungen auf das äußere Erscheinungsbild, als auch auf die Substanz. Denn auch ein leerstehendes Haus muss geheizt, belüftet und gepflegt werden, damit es im Wert stabil bleibt.

Neutrale Informationen zum Verkauf oder der Vermietung von Immobilien

Selbst bewohnen, vermieten, verkaufen – für jede Möglichkeit gibt es gute Gründe, die dafür sprechen. Wer sich dennoch nicht sicher ist, wendet sich am besten mit einer unverbindlichen Anfrage an die Immobiliensprechstunde der Augsburger Allgemeinen. Neutral, fundiert und individuell erhält man dort Antworten auf alle Immobilienfragen – selbstverständlich kostenfrei.

So findet man heraus, ob ein Fenster dicht ist: Ein eingeklemmtes Blatt Papier sollte fest sitzen.
Energiespartipp

Fenster und Türen vor dem Winter abdichten

Das könnte Sie auch interessieren