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Europaweit im Notfall 112 wählen

«112» - diese Notrufnummer für Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst gilt in allen 27 EU-Staaten sowie weiteren europäischen Ländern. (Foto: David Ebener) dpa

In eine Notsituation kann man immer geraten, auch im Ausland. In Europa gibt es eine einheitliche Notrufnummer : die 112.

In allen 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und weiteren europäischen Ländern gilt eine einheitliche Notrufnummer für Polizei, Rettungsdienst oder Feuerwehr. Die 112 lässt sich von jedem Festnetz- oder Mobiltelefon aus anwählen, selbst ohne PIN-Eingabe oder Prepaid-Guthaben. Darauf weist das Informationszentrum Mobilfunk (IZMF) hin.

Retter sprechen meist mehrere Sprachen

Auch wenn jemand die Landessprache nicht beherrscht, kann ihm geholfen werden. Oft sprechen die Mitarbeiter in den Notrufzentralen mehrere Sprachen.

In Deutschland gilt es eine Besonderheit beim Notruf mit dem Handy zu beachten: Es muss zwingend eine aktivierte SIM-Karte eingelegt sein, damit ein Notruf möglich ist. Die Polizei ist in Deutschland weiterhin auch über die 110 erreichbar. An Nord- und Ostseeküste erreichen Wassersportler unter 124 124 die nationale Leitstelle zur Koordination der Seenotrettung. Wer EC-, Kredit- oder Krankenkassenkarte sperren lassen möchte, wählt die 116 116 als zentrale Hotline.

Im Notfall an die W-Fragen denken

Retter sind auf möglichst präzise Informationen angewiesen. Wer in Extremsituationen Hilfe ruft, ist aber meist nervös. Als Gedächtnisstütze empfiehlt das IZMF, sich fünf "W"-Punkte einzuprägen: Wo ist es passiert? Was ist passiert? Wie viele Verletzte oder Erkrankte sind betroffen? Welche Verletzungen oder Erkrankungen liegen vor? Und zum Schluss heißt es: Warten auf Rückfragen. (dpa)

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