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"Finanztest"
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Hörgeräteversicherungen sind oft verzichtbar

Angesichts teils hoher Kosten denken viele beim Hörgerätekauf über eine Versicherung nach. Oft geht es aber ohne.
Foto: Alexander Heinl/dpa-tmn

Für ein Hörgerät können schnell mal mehrere hundert Euro Zuzahlung anfallen. Doch wann lohnt sich eine Absicherung?

Berlin (dpa/tmn) – Eine Versicherung für ihr Hörgerät können sich Nutzerinnen und Nutzer nach Angaben der Stiftung Warentest oft sparen. Hat die Krankenversicherung das Gerät bezahlt, ohne dass man selbst etwas zugezahlt hat, benötige man so eine Police eher nicht, berichten die Experten in der Zeitschrift "Finanztest" (Ausgabe 9/20).

Der Grund: Die Versorgungspauschalen der Krankenkassen umfassen häufig Reparaturen sowie Wartungen - und sie kommen oft auch für ein Ersatzgerät auf, wenn man sein Hörgerät verlieren sollte.

Bei hohen Zuzahlungen könne sich eine solche Police dagegen durchaus lohnen. So lassen sich ein Verlust oder ein Totalschaden abfedern.

Dabei sei aber zu beachten, dass die Tarife in der Regel nur einen Teil der Kosten übernehmen, meist eine Selbstbeteiligung vorsehen und manchmal nur den Zeitwert ersetzen. Schäden durch Verschleiß seien fast nie gedeckt. Außerdem leisten sie nicht, wenn andere Versicherungen – die Hausrat oder die Haftpflicht zum Beispiel – in Anspruch genommen werden könnten.

© dpa-infocom, dpa:200817-99-201122/2 (dpa)

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