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Frontotemporale Demenz: Oft bei Unter-60-Jährigen

Berlin (dpa/tmn) - Die Frontotemporale Demenz trifft häufig schon Unter-60-Jährige. Da die Betroffenen dann meist noch berufstätig sind und schulpflichtige Kinder versorgen, führe die Erkrankung oft zu großen Problemen in der Familie.

Das erläutert die Deutsche Alzheimer Gesellschaft in Berlin. Bei der Frontotemporale Demenz komme es zunächst im Stirn- und Schläfenbereich zum Abbau von Nervenzellen.

Am Anfang litten die Patienten unter Veränderungen der Persönlichkeit. Sie fielen durch Taktlosigkeit, Aggressivität, maßloses Essen oder Teilnahmslosigkeit auf, erläutert die Alzheimer Gesellschaft. Im Gegensatz zur Alzheimer Demenz komme es erst später im Krankheitsverlauf zu Gedächtnisstörungen. Deutschlandweit leiden den Angaben zufolge rund 33 000 Menschen an dieser Form der Demenz.

Die Alzheimer Gesellschaft hat die Broschüre "Frontotemporale Demenz" herausgegeben, in der Krankheitsbild, Diagnose, Behandlungsmöglichkeiten und rechtliche Fragen geklärt werden. Sie kann zum Preis von drei Euro bestellt werden bei der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, Friedrichstraße 236, 10969 Berlin, Telefon: 030/25 93 79 50

Weitere Informationen: www.deutsche-alzheimer.de

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