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Gesunde Ernährung senkt das Darmkrebsrisiko

Bild: DPA

Bonn (dpa/tmn) - Wer sich gesund ernährt und regelmäßig bewegt, kann das Risiko einer Darmkrebserkrankung senken. Darauf weist die Deutsche Krebshilfe in Bonn hin.

Auf Fleisch- und Wurstwaren sollte daher weitestgehend verzichtet werden. Vor allem rotes, frittiertes und stark angebratenes Fleisch könne das Krebsrisiko erhöhen. Auch Nikotin und Alkohol seien Risikofaktoren. Im Gegensatz dazu beugen viel frisches Obst und Gemüse sowie Sport der Entstehung von Darmkrebs vor.

Für den Betroffenen ist es den Angaben zufolge nicht leicht, eine Erkrankung an Darmkrebs frühzeitig zu erkennen. Der Krebs entsteht häufig, ohne Beschwerden auszulösen, und bleibt daher über Jahre hinweg unerkannt. Kommt es aber zu krampfartigen Bauchschmerzen, Blut im Stuhl, Blässe, Blutarmut oder plötzlichem Gewichtsverlust, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Nach Angaben der Deutschen Krebshilfe erkranken jedes Jahr in Deutschland 73 000 Menschen neu an Darmkrebs. Die wenigsten nutzten jedoch Maßnahmen zur Früherkennung wie die Darmspiegelung.

Deutsche Krebshilfe: www.krebshilfe.de

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