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Gesundheit – Haut
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Damit die Haut nicht rot sieht

Foto: Foto: djd, Galenia Skin Care, panthermedia/oH
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Bei Couperose auf den richtigen Hitze- und Sonnenschutz achten

Sport und andere Outdoor-Aktivitäten bei wolkenlosem Himmel, Urlaubsreisen in den Süden, entspannte Sonnenbäder auf der heimischen Terrasse, im Schwimmbad oder am Strand – all dies macht den Sommer für die meisten Menschen so schön. Nicht jedoch für Couperose-Patienten. Die sogenannte „Kupferrose“ tritt meist erst ab dem 30. Lebensjahr auf und zeigt sich als ein Netz blaurot durchschimmernder Äderchen, das sich über Nase und Wangen zieht.

Wenn das Gesicht „blüht“

Die Äderchen haben bei den Betroffenen die Fähigkeit verloren, sich zusammenzuziehen, was zu einem Blutstau in den feinen Gefäßen führt. Das sieht vor allem im fortgeschrittenem Stadium nicht schön aus, weshalb besonders Frauen darunter leiden. Und im Sommer kann sich das Problem noch verschlimmern, weil Sonne und Hitze zu den typischen Triggerfaktoren gehören. Sie strapazieren und erweitern die Gefäße zusätzlich und bringen das Gesicht sprichwörtlich zum „Blühen“. Umso wichtiger sind die richtige Pflege und ein sorgfältiger Schutz. Empfehlenswert sind auch Cremes, die speziell auf die Bedürfnisse von Couperose- und Rosacea-Haut ausgerichtet sind und zum Teil einen integrierten Lichtschutzfaktor besitzen. Auf diese Weise kann die Creme beruhigen, hydrieren und die fragilen Gefäße positiv beeinflussen. Die enthaltenen Grünpigmente können zudem den Farbton des Teints optisch verbessern. Fragen Sie danach in den Apotheken vor Ort.

Schützende Verhaltensweisen

Aber auch darüber hinaus sollte man noch weitere Schutzmaßnahmen ergreifen. So ist es ratsam, die Gesichtshaut so wenig wie möglich direkter Sonneneinstrahlung auszusetzen – ein Hut, ein modisches Käppi oder ein schattiges Plätzchen unterm Baum oder Sonnenschirm sind dabei hilfreich.

Die intensive Mittagssonne zwischen 11 und 16 Uhr meiden Couperose-Patienten am besten ganz und verlegen sportliche Aktivitäten, die zusätzlich für Hitze sorgen, besser auf die Morgen- oder Abendstunden. Außerdem können feuchte und kühlende Kompressen mit schwarzem Tee oder Arnika wohltun, wenn das Gesicht mal wieder akut glüht.

Achtung, Sensibelchen!

Wer unter Couperose leidet, sollte alles umgehen, was die sensible Haut zusätzlich reizt. Rubbeln, Peelen, Bürsten und Massieren ist tabu. Auch Kosmetika mit Alkohol, Fruchtsäuren, hohem Fettanteil sowie Konservierungsstoffen meidet man besser. Ratsam ist dagegen die Verwendung spezieller Cremes, die auf die Bedürfnisse von Couperose- und Rosacea-Haut ausgerichtet sind.

Und schließlich ist beim Essen und Trinken Vorsicht geboten: Der Genuss von Alkohol und scharfen Speisen kann die ungeliebte „Kupferrose“ verstärken.

Text: djd/oH

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