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Nur wenige Männer lassen sich bei Prostataleiden operieren

Die Prostata kann viele gesundheitliche Probleme verursachen und die Lebensqualität einschränken. Trotzdem lassen sich nur wenige Betroffene operieren.

Die wenigsten Männer lassen sich bei einem Prostataleiden operieren. Das geht aus einer repräsentativen GfK-Umfrage hervor. Nur einer von zehn Betroffenen (9,4 Prozent) hat sich demnach einem endoskopischen Eingriff unterzogen. Noch weniger setzen auf andere Verfahren: Nur 2,7 Prozent ließen sich per endoskopischem Eingriff mit Laserstrahl und 4 Prozent mit offenen Operation behandeln.

Trotz Erkrankung hat sich bisher ein knappes Drittel (30,8 Prozent) der Betroffenen nicht behandeln lassen. Einem Viertel (25,3 Prozent) empfahl der Arzt, erst einmal abzuwarten. Der Großteil der Betroffenen nimmt verschreibungspflichtige (35,2 Prozent) oder pflanzliche (22,5 Prozent) Medikamente.

Befragt wurden im Auftrag der Zeitschrift "Apotheken Umschau" 1008 Männern ab 14 Jahren. 101 von ihnen leiden an einer gutartigen Vergrößerung der Prostata oder haben Beschwerden beim Wasserlassen. (dpa)

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