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Gesundheit
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Sicher in der Sonne

Foto: djd/IKK classic/thx/oH
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Cremen allein genügt nicht: Die wichtigsten Tipps für den Hautschutz im Sommer

Theoretisch wissen wir es ja alle: Wer in die Sonne geht, muss sich schützen. Doch in der Praxis gehört für die meisten die Sonnencreme vor allem ins Reisegepäck oder in die Schwimmbadtasche. Die Folge: Laut Deutscher Krebshilfe erkranken hierzulande jedes Jahr mehr als 200.000 Menschen neu an Hautkrebs, davon rund zehn Prozent an dem besonders gefährlichen Schwarzen Hautkrebs. Dabei ist vorbeugen gar nicht so schwierig:

Regelmäßig zum Check-up: Alle zwei Jahre können Kassenpatienten ab 35 Jahren an einem Hautkrebs-Screening teilnehmen. Dabei wird die Haut inspiziert, Veränderungen dokumentiert. „Je früher Hautkrebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen“, weiß Melanie Gestefeld von der IKK classic. Sonnenbrand ist übrigens nicht allein die Ursache für die Entstehung von Hautkrebs. Vielmehr scheint es eine Rolle zu spielen, wenn sich die UV-Strahlung im Laufe des Lebens auf eine hohe Gesamtdosis summiert.

Viel hilft viel: Sonnencreme schützt die Haut nur, wenn sie gleichmäßig und dick aufgetragen wird und mindestens Lichtschutzfaktor 15 hat. Wasserfeste Cremes sollten nach dem Bad erneuert werden, da ein Teil immer von der Haut gespült wird.

Extra-Schutz für Kinder: Eine Studie der Universität Erlangen ergab, dass 80 Prozent der Eltern ihre Kinder zwar am Urlaubsort mehrmals täglich eincremen, daheim im Garten aber nur weniger als ein Drittel. Hautärzte raten, Kinder in den ersten zwei Lebensjahren möglichst gar nicht der direkten Sonneneinstrahlung auszusetzen. Der beste Schutz ist langärmelige Kleidung. Am Wasser können Anzüge mit UV-Schutz sinnvoll sein.

Bei Wind und Wetter: Selbst wenn die Sonne nicht scheint, trifft UV-Licht auf die Haut. Hände, Gesicht, Nacken, Ohren und Fußspann brauchen auch dann eine Creme mit Lichtschutzfaktor.

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Gut behütet: Breitkrempige Hüte bewahren Kopf und Augen vor zu viel Licht. Für Kinder sind Caps mit Nackenschutz ideal. Weitere Informationen gibt es auch auf www.ikk-classic.de unter dem Stichwort „Ratgeber Gesundheit“.

Text: djd/oH

Bei rund fünf bis zehn Prozent der Krebserkrankungen waren erbliche Genmutationen ausschlaggebend.
Gen-Analyse

Habe ich ein erblich bedingtes Krebsrisiko?

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