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Hautschäden vorbeugen
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Vorsicht mit Wärmflaschen und Heizdecken: Hitze kann Hautschäden verursachen

Foto: Jens Kalaene (dpa)

Wärmflaschen und Heizdecken können bei Kälte sehr wärmend sein. Doch sie können auch Hautschäden verursachen. Dann kommt es zu Rötungen und braunen Stellen auf der Haut.

Eine warme Wärmflasche oder Heizdecke abends im kalten Bett klingt für viele sehr verlockend. Doch vorsicht: Ist die Wärmflasche oder Heizdecke zu heiß und bleibt zu lange auf der Haut liegen, kann das zu Verbrennungen und Hautschäden führen.

Das Wärmeempfinden ist bei jedem unterschiedlich. 43 bis 47 Grad sei ein Bereich, den viele noch als "angenehm" bis "gerade noch erträglich" empfinden. Diese Temperaturen können dennoch schädlich sein, wenn die Haut ihnen für mehrere Stunden - etwa während des Schlafs - ausgesetzt ist. Hautärzte sprechen dann von einem Erythem.

Rötungen der Haut durch Wärmflaschen verschwinden wieder

Rötungen schmerzen meist nicht und verschwinden auch vollständig wieder, erläutert Schlossberger. Manche Patienten berichteten aber von einem milden Juckreiz oder einem brennenden Gefühl. Etwas schlimmer sei es, wenn sich die Stellen bräunlich verfärben. Das geht dann laut Schlossberger nicht mehr weg, außerdem bilden sich zusätzliche kleine Besenreiser. "Die Haut schuppt und schrumpelt."

Reizt man seine Haut dauerhaft auf diese Art, könne daraus theoretisch sogar Hautkrebs entstehen. Aber keine Panik: Das passiere erst nach 20 bis 30 Jahren schlafen auf der Heizdecke. Meist blieben die Hautschäden harmlos.

Wärmflasche bei Babys nicht auf die nackte Haut legen

Besonders vorsichtig muss man bei Kindern und Babys sein. Deren Haut ist empfindlicher. Schlossberger rät deshalb, das Wasser für die die Wärmflasche fürs Baby am besten gar nicht erst im Topf auf dem Herd oder im Wasserkocher zu erhitzen, sonder mit Wasser direkt aus der Leitung zu befüllen. Als Faustregel gilt: "Es sollte nicht mehr als 40 Grad warm sein. Außerdem sollte die Wärmflasche mit einem Tuch umwickelt werden." dpa

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