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Kind falsch behandelt: Kein Schmerzensgeld für Mutter

Naumburg (dpa/tmn) - Einer Mutter steht kein persönliches Schmerzensgeld für einen Behandlungsfehler an ihrem Kind zu. Das geht aus einem Urteil des Oberlandesgerichts Naumburg hervor, über das die "Monatsschrift für Deutsches Recht" berichtet.

Das gelte auch dann, wenn die Mutter aus nachvollziehbaren Gründen seelisch mit ihrem Kind leidet. Denn Schmerzensgeld stehe nach dem Gesetz grundsätzlich nur dem unmittelbar Verletzten zu (Aktenzeichen: 1 U 12/08).

Die Mutter hatte geltend gemacht, ihr Kind sei wegen eines Diagnosefehlers falsch behandelt worden und habe dadurch auch körperliche Schmerzen erlitten. Sie habe mit dem Kind gelitten, so dass ihr ein eigener Anspruch auf Schmerzensgeld zustehe. Das Oberlandesgericht entschied aber, dass nur unter ganz besonderen Voraussetzungen ein enger Angehöriger Anspruch auf Schmerzensgeld haben könne - zum Beispiel bei einem schweren Schock nach der Nachricht vom Tod eines nahen Angehörigen, den ein anderer verschuldet habe. Im verhandelten Fall seien diese Bedingungen nicht erfüllt.

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