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Depressionen

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Mit Ablenkung und Austausch gegen die Corona-Angst

Menschen mit Depressionen sollten sich während der Coronakrise auch öfters draußen bewegen.
Bild: Tobias Hase/dpa-tmn

Das Coronavirus breitet sich aus - und mit ihm die Angst vor Infektionen. Menschen mit Depressionen macht das besonders zu schaffen. Wie Betroffene gegensteuern können.

Das Coronavirus macht vielen Angst - und die soziale Isolation kann dieses Gefühl noch verstärken. Gerade für Menschen mit Depressionen ist das eine Belastungsprobe. Wie können sie gegensteuern? Aktiv bleiben und sich ablenken, lautet der Rat der Deutschen Depressionshilfe.

Auch in Zeiten verordneter sozialer Isolation hilft der Austausch mit anderen: Depressive Menschen sollten viel mit Freunden und Familie sprechen. Allerdings darf es dabei nicht nur um das Thema Corona gehen. Bewegung ist wichtig, am besten draußen, sofern möglich.

Auch wenn die Coronakrise gewohnte Tagesabläufe auf den Kopf stellt: Mehr zu schlafen oder länger im Bett liegen zu bleiben, ist für Menschen mit Depressionen nicht gut. Erschöpfungsgefühl und Depressionsschwere nehmen dadurch nicht ab, sondern werden mehr. Hilfreich ist ein detaillierter Tages- und Wochenplan.

Für Menschen ab 15 Jahren mit leichteren Depressionen bietet die Depressionshilfe ein kostenfreies Online-Selbstmanagement-Programm an. Es wird eigentlich durch einen Arzt oder Psychologischen Psychotherapeuten begleitet.

Da jedoch manche Patienten in häuslicher Isolation sind und Ärzte an ihre Belastungsgrenzen stoßen, ist das in zwölf Sprachen verfügbare Programm nun für sechs Wochen auch so zugänglich. Die Anmeldung erfolgt formlos per E-Mail ( ifightdepression@deutsche-depressionshilfe.de). (dpa)

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