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Physiotherapie mit Avataren

Stuttgart (dpa/tmn) - Computerspiele können Physiotherapeuten bei der Arbeit helfen. Bei der "virtuellen Rehabilitation" würden die Bewegungen des Patienten auf einen Avatar, ein virtuelles Abbild, übertragen, berichtet die Fachzeitschrift "Physiopraxis".

Bei einem System etwa leiteten Sensoren an Armen und Beinen Bewegungen an den Computer weiter. Dadurch ließen sich Bewegungen besser darstellen. Indem Therapie-Aufgaben des Patienten mit einem Computerspiel kombiniert werden, lasse sich außerdem dessen Motivation steigern. Skeptiker kritisierten dagegen, dass die Methoden nichts leisten, was herkömmliche Methoden nicht auch können, heißt es in der Zeitschrift.

Auch kommerzielle Computerspiele wie virtuelles Bowling können in der Reha um Einsatz kommen. Sie ermöglichen den Patienten, auch zu Hause zu üben. Fortschritte könnten auf einen USB-Stick gespeichert werden, so dass der Therapeut sie verfolgen kann. In einem Punkt seien sich Befürworter und Kritiker allerdings einig: Die "virtuelle Rehabilitation" könne eine herkömmliche Therapie nie ersetzen.

Gegen einen dicken Schädel bei einem Infekt hilft Kälte auf der Stirn - oder man nimmt eine Schmerztablette. Wer aber auch Magenbeschwerden hat, sollte genau auf den Wirkstoff schauen.
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