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Studie
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Kein erhöhtes Infektionsrisiko in Bus und Bahn

Wer sich an Regeln wie Abstand und konsequentes Tragen einer FFP2-Maske halte, hat laut jüngsten Studienergebnissen kein erhöhtes Risiko.
Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Aus Angst vor eine Infektion meiden viele Menschen Busse und Bahnen. Eine Studie belegt nun, dass der ÖPNV sicherer ist, als viele Menschen glauben - sofern die Regeln eingehalten werden.

Wer beim regelmäßigen Bus- und Bahnfahren die Corona-Regeln einhält, hat einer Studie zufolge kein höheres Corona-Infektionsrisiko als andere Pendler.

Zu diesem Ergebnis kommt das Forschungsinstitut Charité Research Organisation, wie das Verkehrsministerium NRW mitteilte. CRO hatte das Ansteckungsrisiko von Fahrgästen in Bus und Bahn mit Pendlern verglichen, die Auto, Rad oder Motorrad nutzen. Die Untersuchung war im Auftrag von NRW und weiteren Bundesländern sowie dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) beauftragt worden.

Ergebnis: Wer sich an Regeln wie Abstand und konsequentes Tragen einer FFP2-Maske halte, habe kein erhöhtes Risiko. NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) sprach von guten Nachrichten für Pendler, die auch in der Pandemie auf Bus und Bahn angewiesen seien. Die Studie der Charité belege, dass der ÖPNV sicher sei, wenn sich alle an die Regeln hielten.

Für die Studie waren ab Februar 2021 über mehrere Wochen hinweg insgesamt 681 freiwillige Teilnehmer im Alter von 16 bis 65 Jahren begleitet worden - im Gebiet des Rhein-Main-Verkehrsverbundes. Die Infektionsgefahr sollte in der Realsituation getestet werden. Die Probanden waren vier Wochen lang werktags entweder mit Bus und Bahn oder im Individualverkehr zu Arbeit, Schule oder Ausbildung gependelt. Die CRO stellte keinen Unterschied mit Blick auf das Infektionsrisiko fest.

© dpa-infocom, dpa:210511-99-553554/3 (dpa)

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