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Wenn's die Milch nicht macht

Wer "nein" zur Milch sagen muss, kann mittlerweile auf zahlreiche Ersatzprodukte zurückgreifen.
Bild: Andrey Popov, Fotolia.com

Kuhmilch ist nicht für jeden verträglich. Das hat unterschiedliche Auswirkungen und Ursachen. Immer mehr Ersatzprodukte erleichtert Betroffenen das Leben.

Der Magen grummelt, der Darm rebelliert: Irgendetwas stimmt nicht mit der Verdauung. Mit dieser Feststellung gehen viele zum Arzt, oft lautet dann das Untersuchungsergebnis: Laktoseintoleranz oder Kuhmilcheiweißunverträglichkeit. Heutzutage ist diese Diagnose nicht mehr so niederschmetternd als noch vor einigen Jahren. Denn mit dem Einzug der immer bewussteren Ernährung und der stetig steigenden Anzahl an Vegetariern und Veganern steigt auch die Zahl der Kuhmilchersatzprodukte.

Milch für Kaffee, Müsli, etc. kann man sehr gut durch verschiedenste Pflanzendrinks ersetzen. Ob Soja, Hafer oder Dinkel, Kokos, Lupine oder Reis: Es gibt eine Vielzahl an Produkten, die sich im Geschmack und Inhaltsstoffen unterscheiden. Achten sollte man auf die Inhaltsstoffe, denn teilweise sind die Milchersatzprodukte gesüßt. (Rein rechtlich dürfen pflanzliche Milchprodukte nicht mehr „Milch“ genannt werden, deshalb verwenden die meisten Hersteller die Bezeichnung „Drink“.)

  • Reich an Kalzium, Eiweiß und Mineralien bei wenigen Kalorien ist beispielsweise der Sojadrink. An seinem Geschmack scheiden sich jedoch die Geister. Außerdem wird aufgrund der enthaltenen Phytoöstrogene, die auf den Hormonhaushalt einwirken können, empfohlen, Soja nicht in großen Mengen zu sich zu nehmen.
  • Sehr bekömmlich und angenehm im Geschmack ist der Haferdrink. Menschen, die zugleich unter einer Glutenunverträglichkeit leiden, können ihn nicht genießen. Haferdrink ist fett-, eiweiß- und kohlehydratarm.
  • Der fettarme Reisdrink eignet sich auch für Menschen, die sensibel auf Gluten reagieren. Jedoch ist ihr Kohlehydratanteil fast doppelt so hoch wie bei Kuhmilch. Auch der wässrige Geschmack ist nicht jedermanns Sache.
  • Dinkeldrink ist mild im Geschmack und leicht nussig. Das Getränk aus dem in Deutschland immer beliebteren Urgetreide ist glutenhaltig und liegt kalorisch zwischen Mandeldrink und Vollmilch.
  • Nichts für den Kaffee, aber für Müsli & Co. ist der Mandeldrink. Er flockt in Heißgetränken aus,  kann also auch nicht zum Kochen genutzt werden – enthält aber lediglich 13 Kilokalorien.
  • Und dann wäre da noch der Kokosdrink – ein spezielles Produkt, das man mögen muss. Mit einem hohen Fettanteil und dem speziellen Eigengeschmack hat sie einige Liebhaber und viele Hasser. Sie eignet sich aber als Ersatz für Sahne beim Kochen.
  • Als heimische Alternative zu Soja gilt inzwischen die immer beliebtere (Süß-)Lupine. Aus ihr wird unter anderem auch der Lupinendrink gewonnen. Die Hülsenfrucht ist sehr proteinreich und daher unter Veganern und Vegetariern sehr beliebt. Außerdem enthält sie Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Kalzium und Eisen.
  • Nichts für Menschen, die zu Allergien neigen, ist der Haselnussdrink. Er enthält viele ungesättigten Fettsäuren und ist deshalb recht kalorienreich. Aber durch B-Vitamine, Vitamin E und Omega-3-Fettsäuren ist das Getränk trotzdem eine gesunde Alternative zu Kuhmilch.
  • Eher selten sieht man Cashewdrink im Regal. Meist wird er aus gerösteten Cashews hergestellt und teilweise mit Agavendicksaft versetzt. Er passt also eher zu süßen Speisen oder in den Kaffee.
  • Ebenfalls recht exotisch und recht teuer ist der Macadamiadrink. Das Produkt ist reich an ungesättigten Fettsäuren und Calcium.
  • Hanfdrink ist  frei von Laktose, Milcheiweiß, Soja, Cholesterin und Gluten. Diese guten Nährwerte machen den pflanzlichen Milchersatz für Menschen mit Lebensmittelallergien interessant.
  • Der neueste Schrei ist der Erbsendrink, der in der Herstellung besonders nachhaltig sein soll. Das proteinreiche Getränk enthält außerdem Omega-3-Fettsäuren aus zugesetztem Algenöl, Eisen, Vitamin D und Vitamin A. In Sachen Nährwerte soll der Drink eine wirkliche Alternative zu Kuhmilch sein.
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