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Festwochenende in Winkl vom 15. bis 17. Juni

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Beispielhafte Zusammenarbeit der verschiedenen Vereine in Winkl

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Wer nach Winkl hineinfährt, sieht sie strahlend in der Ortsmitte: Die alte Schule. Sie wurde in beispielloser Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und der Freiwilligen Feuerwehr, des Obst- und Gartenbauvereins und der Katholischen Landjugendbewegung in den letzten zwei Jahren saniert und erweitert.
Bild: Michael Ziegler FFW Winkl

Erweiterung der alten Schule dank viel Ehrenamt abgeschlossen

Brigitta Ernst

Wer nach Winkl hineinfährt, sieht sie strahlend in der Ortsmitte: Die alte Schule. Sie wurde in beispielloser Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und der Freiwilligen Feuerwehr, des Obst- und Gartenbauvereins und der Katholischen Landjugendbewegung in den letzten zwei Jahren saniert und erweitert. Das will nun bei einem großen Festwochenende vom 15. bis zum 17. Juni gefeiert werden. Bis sich „Di alt‘ Schual“, wie es liebevoll auf das Mauerwerk geschrieben steht, in diesem schmucken Gewande zeigen konnte, musste die Gemeinde als Bauherr rund 880000 Euro bereitstellen. Auch der Freistaat beteiligte sich mit bayerischen Fördergeldern an den Baumaßnahmen. Darüber hinaus war jede Menge Planungsarbeit, Muskelkraft und gemeinschaftliches Ehrenamt nötig. „Mit den ersten Entwürfen ging es am 26. Juli 2015 los. Bis dann alles rechtlich geklärt war, konnten wir im Frühling 2017 starten“, erinnert sich Michael Ziegler, 1. Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr. Dann packten auch rund 70 Ehrenamtliche nach Feierabend und am Wochenende kräftig mit an.

2100 ehrenamtlichen Arbeitsstunden

In über 2100 ehrenamtlichen Arbeitsstunden wurde zusammen mit den beauftragten Firmen das Innere der Schule renoviert, die Sanitäranlagen komplett erneuert, der Gemeinschaftsraum der Feuerwehr mit einer Küche ausgestattet und das Kleinod, innen wie außen, auch technisch und baulich auf den neuesten Stand gebracht.

„Unser Fahrzeug stand im Prinzip in der Umkleidekabine. Denn vom Spint zum Einsatzwagen waren vielleicht 40 Zentimeter Platz“, erinnert sich Markus Gistl, Zweiter Kommandant der Wehr.

Clevere Architektur

Deshalb wurde eine separate Fahrzeughalle getrennt von den dazugehörigen Umkleideräumen angebaut, die vorgeschriebene Dusche installiert und ein moderner Technik-Instandhaltungsraum mit integriert. Dank cleverer Architektur fügt sich der Neubau unauffällig an die alte Schule an. Entstanden ist ein geschmackvolles Gesamtensemble, das nicht nur optisch sondern auch technisch allen Anforderungen einer modernen Feuerwehr entspricht.

„Unser Dank gilt vor allem der Gemeinde und den vielen Ehrenamtlichen. Ohne sie wäre das so nicht möglich gewesen“, unterstreichen die Vereinsvorsitzenden Michael Ziegler, Ludwig Best vom Obst- und Gartenbauverein und Christina Rosian von der Katholischen Landjugendbewegung.Da etliche Gemeindemitglieder in den verschiedenen Vereinen mit dabei sind und alle drei Organisationen die alte Schule für das rege Vereinsleben nutzen, konnte so generationenübergreifend das 880000-Euro-Projekt innerhalb des Zeitplans abgeschlossen werden. Das Gebäude ist am 17. Juni nach der Einweihung offen und kann besichtigt werden.

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