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Blüten, die man essen kann

Ein sehr rühriger Verein, der sich auch stark für öffentliche Grünflächen einsetzt, ist der Obst- und Gartenbauverein Langeneufnach. Werner Schauer, erster Vorsitzender, hat für die Leser von "Staudenstark" ein paar Garten-Tipps aus der Praxis:

Große Bedeutung hat in letzter Zeit das Thema "Essbare Blüten" eingenommen. Die Tageskarte im Restaurant "Zur schmackhaften Blume" könnte so aussehen: Vorspeise: Gänseblümchen -Suppe, Hauptgericht: Hackfleischbällchen mit Kapuzinerkresse, Nachtisch: Blütentörtchen, Getränk: Löwenzahn-Limonade mit Eisblumen-Würfel. Doch Schauer warnt auch: Leider gibt es auch giftige Blüten, nicht nur in der freien Natur, sondern auch im Garten: Kartoffel, Maiglöckchen und Fingerhut sind nur drei Beispiele. Sehr giftig ist die viel verbreitete Engelstrompete.

Deshalb sollten insbesondere Kinder nie eine Blüte in den Mund nehmen, die sie nicht kennen. Ein Blumenbeet zum Aufessen könnte so aussehen: Ringelblume, Kamille, Stiefmütterchen, Boretsch, Kornblume.

Ein neues Unkraut breitet sich derzeit auf Flächen aus, die von April bis September nur lückenhaft bewachsen sind: Ambrosia artemisiifolia oder Traubenkraut. Der Blütenstaub von Ambrosia löst bei vielen Menschen Allergien aus. Dies lässt sich vermeiden, wenn die Pflanzen rechtzeitig erkannt und beseitigt werden.

Die Ambrosia wird leicht mit dem Beifuß verwechselt. Bei einem entsprechenden Verdacht sollte die Gemeindeverwaltung oder der Gartenbauverein verständigt werden.

Eine ernstzunehmende Gefahr für unser Kernobst und anfällige Ziergehölzarten stellt der Feuerbrand dar. Er wird durch ein Bakterium verursacht und befällt nicht nur den Erwerbsobstbau, sondern auch unsere Hausgärten und das öffentliche Grün. Infektionen werden hauptsächlich an Blüten und Jungtrieben der Wirtspflanzen hervorgerufen.

Typische Merkmale der Feuerbrandkrankheit sind die meist dunkelbraun bis schwarz gefärbten Stiele der abgestorbenen Blüten und Blätter an den erkrankten Zweigen. Die Krankheit ist grundsätzlich meldepflichtig. Sollten die genannten Symptome auftreten, ist unbedingt die Gemeinde oder der Gartenbauverein zu verständigen.

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