Allerheiligen

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Blumen der Erinnerung

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Weiße Rosen gelten als Symbol für die Liebe und die Reinheit.
Bild: Marina Lohrbach, stock.adobe.com
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Allerheiligen ist ein Fest, das an die Auferstehung und das ewige Leben erinnert. Es wird in der römisch-katholischen Kirche seit dem 9. Jahrhundert am 1. November gefeiert.

Gute Tradition ist es, an diesem Tag die letzten Ruhestätten seiner Lieben auf dem Friedhof zu besuchen und ihrer zu gedenken. Dafür werden die Gräber liebevoll geschmückt und gestaltet. Doch nicht nur an Allerheiligen, auch an anderen Tagen sollte das Grab nicht völlig ungeschmückt aufzufinden sein.

Viele Menschen wählen die Blumen für die Grabbepflanzung nach ihren eigenen oder den Vorlieben ihrer Verwandten aus. Dabei ist die Symbolfloristik vielschichtig. Jeder Blume kommt eine andere Bedeutung zu.

Bis Mitte des 19. Jahrhunderts bestand die Friedhofsflora vor allem aus Nutzpflanzen. Der Apfelbaum symbolisierte den Sündenfall, die Kirsche stand für das Paradies und Wacholder und Holunder sollten Schutz vor bösen Mächten bieten. Die Farbe Grün ist beim Grabschmuck bis heute vertreten. Efeu, Buchs, Immergrün oder Lorbeer symbolisieren Hoffnung, ewiges Leben und Treue über den Tod hinaus, da deren Zweige nach jedem Rückschnitt neu austreiben.

Liebe und Reinheit

Allgemein werden für Sträuße häufig Blumen mit weißen Blütenblättern ausgewählt, da Weiß in der Sprache der Blumen für Reinheit steht. Besonders oft zu finden sind weiße Rosen (Liebe), die weiße Calla (Bewunderung und Schönheit) und weiße Nelken (Treue). Vergissmeinnicht und Stiefmütterchen sollen an die Toten erinnern, Tränendes Herz und die Engelstränen-Narzisse gelten als Sinnbilder der Trauer und der Tränen.

In der kalten Jahreszeit verwendet man Pflanzen, denen der Frost nichts anhaben kann und die auch im Winter verschiedene Farbnuancen aufweisen. Beliebt sind in diesem Fall vor allem Bodendecker, wie Zwergmispel, aber auch Christrosen, Besenheide und Erika, die gleichzeitig Einsamkeit symbolisieren. Ob Gesteck, Strauß oder Kranz – Blumen sind starke Symbole, um seine Verbundenheit zum Verstorbenen auszudrücken. tmn

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