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Die 80er sind zurück: Uhren sind wieder knallbunt

Die Zeit zurückdrehen: Was im echten Leben nicht geht, schafft die Mode locker. Jetzt besinnen sich auch die Uhrenhersteller auf den Retro-Look und huldigen die knallbunten 80er.

"Der Trend zu bunteren Uhren verstärkt sich insbesondere im Sportbereich und bei den Fashion-Marken", sagt Thilo Brückner, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Schmuck und Uhren in Pforzheim. Modische Nuancen wie Himbeerpink, Meeresblau oder Sonnengelb sorgen für den angesagten Farbkick im Outfit.

Besonders konsequent setzt die Uhren-Kollektion "Smarty" des Herstellers Time Mode diesen Trend um: Die Damen-Modelle gibt es nicht nur in allen Regenbogenfarben, die Silikonarmbänder lassen sich auch austauschen. So können die wasserdichten Uhren mal in Türkisblau, mal in Orange oder Grün getragen werden.

Von Grün bis Sonnenblumengelb über Lila bis hin zu Feuerwehrrot

Heine zeigt etwas elegantere Lederbänder in auffälligen Farben, und auch Adidas hat wieder zum Farbpinsel gegriffen. Ganz in Grün, Blau oder Sonnenblumengelb sind die Uhren. Das "Cambridge"-Modell in Lila hat am Rand des Ziffernblattes zudem glitzernde Zirkonia-Steine.

Die Herren müssen ebenfalls nicht auf Farbe verzichten: Die Gant Time-Kollektion setzt zwar auf klassisches Design, aber mit buntem Ausblick. Sportlicher muten die G-Shock-Modelle von Casio an. Sie gibt es beispielsweise in Knallgelb, Feuerwehrrot oder Himmelblau. Wenn Mann sich so viel Farbe nicht zutraut, kann er einen Kompromiss eingehen: Das Modell DW-6900 kombiniert ein schwarzes Armband mit einem kiwigrünen Ziffernblatt. Fossil mixt ein schwarzes Lederarmband mit einem blauen Ziffernblatt.

Sich den Sommer zurückholen

"Bunte Uhren sehen immer sehr nach Sommer aus", sagt die Stilberaterin Silke Gerloff aus Frankfurt. Deshalb wirken sie besonders in Kombination zu Klamotten in Weiß oder hellen, neutralen Tönen wie Sand, Taupe, Nude oder Khaki. "Außerdem ist die Variante bunte Uhr mit einem gleichfarbigen knalligen Kleidungsstück, also beispielsweise einer bunten Hose, sehr schön." Der Rest des Outfits sollte dann aber eher zurückhaltend sein.

"Colourblocking" nennt man diese derzeit angesagte Kombination von verschiedenen, sich eigentlich abstoßenden Farben durch Klamotten und Accessoires. Auf den Laufstegen sah man Kombinationen von bis zu sechs Farben an einem Model, auf der Straße sind nach Ansicht der Expertin bis zu drei Farben am tragbarsten.

Innerhalb einer Farbfamilie bleiben

Colourblocking mit der Uhr in einer Farbe, die sonst nirgendwo im Outfit vorkommt, könne aber leicht etwas zu viel des Guten sein, meint Gerloff. Man sollte bei den Accessoires lieber innerhalb einer Farbfamilie bleiben. "Das heißt, die Farbe der Uhr taucht noch einmal in Tasche, Gürtel oder Schuhen auf." Türkistöne und Marine, Beerenfarben sowie Gelb- und Grüntöne machten sich hier gut.

Auf der internationalen Schmuck- und Uhrenmesse Inhorgenta in München im Februar wurden noch weitere retropesktive Entwicklungen bei den Uhren gezeigt, wie den kleinere Durchmesser der Gehäuse, erläutert Renate Wittgenstein, die Produktmanagerin der Fachmesse. Außerdem kehren bekannte, klassische Formen zurück an das Handgelenk, wie Verbandschef Brückner berichtet. Die Optik sei ruhiger, eleganter und zurückhaltender als in den vergangenen Jahren - das Interesse an XXL-Modellen sei vorbei.

Auch die Uhrentechnik setzt auf Rethro

Auch die Uhrentechnik selbst geht wieder ein paar Schritte rückwärts: Gerade bei den Männern erlebt die Quarzuhr ihr großes Comeback und sogar Modelle mit Handaufzug sind wieder gefragt. Das erläutert der Bundesverbandes Schmuck und Uhren in seinem Trendbericht, das geht auch aus den Kollektionsbeschreibungen der Hersteller hervor. Diese Uhren haben neben den drei Zeigern auch wieder eine Datumsanzeige, die über den Handaufzug reguliert wird.

Wer noch eine echte Uhr aus den 50er oder 60er Jahren besitzt, sollte diese derzeit wieder anlegen. Mit einem neuen Armband - sollte das alte die Jahrzehnte nicht gut überstanden haben - wirken sie wieder edel. (dpa)

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