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Dillingen: Ferienjobs heiß umkämpft

Die großen Ferien haben begonnen und die Zeit zum Relaxen kann beginnen. Aber nicht alle wollen sich sechs Wochen nur auf die faule Haut legen, sondern Geld verdienen. Es ist allerdings gar nicht so leicht, einen guten Ferienjob zu ergattern. Wer jetzt erst sucht, braucht ganz viel Glück

Die großen Ferien haben begonnen und die Zeit zum Relaxen kann beginnen. Aber nicht alle wollen sich sechs Wochen nur auf die faule Haut legen, sondern Geld verdienen. Es ist allerdings gar nicht so leicht, einen guten Ferienjob zu ergattern. Wer jetzt erst sucht, braucht ganz viel Glück.

Wer glaubt, das Arbeitsamt kann bei der Suche nach einem Ferienjob helfen, der könnte sich täuschen. Bei der Behörde in Donauwörth zum Beispiel gibt es kein Verzeichnis über freie Stellen für Ferienarbeiter. "Die Nachfrage nach Jobs ist so groß, dass die Unternehmen die Stellen direkt vergeben", sagt Walter Walden von der Agentur für Arbeit in Donauwörth. "Uns werden deshalb keine freien Stellen gemeldet."

Man muss sich als Schüler oder Student also direkt ans Unternehmen werden -­ das ist die wichtigste Voraussetztung, um überhaupt eine Chance zu erhalten. Doch woher weiß man, wie man sich bewerben soll und ob einem die Arbeit in dem jeweiligen Betrieb passt? Hier gilt: Zuerst Informationen über das gewünschte Unternehmen sammeln und sich dann erst bewerben.

Ohne das Werk von Bosch-Siemens-Hausgeräte (BSH) in Dillingen würde die Lage für die Ferienjobber im Landkreis noch viel schlechter aussehen. BSH ist beliebt, weil die Aushilfsarbeiter in der Spülmaschinen-Produktion in wenigen Wochen ein gutes Geld verdienen können. "Momentan haben wir über 250 Leute eingestellt", sagt Silke Birkner von der Personalabteilung. Wer sich bei BSH bewerben will, sollte dies mindestens zum Jahresbeginn erledigen, um eine Chance für einen Job in den Sommerferien zu haben. Nachzügler gehen leer aus. "Wir stellen junge Menschen ab 18 Jahren ein und teilen sie entweder in eine Zweier- oder Dreierschicht ein", sagt Silke Birkner. Wer bei BSH unterkommt, den erwartet eine Band- oder Montagearbeit. Das Geschlecht spielt keine Rolle. "Alle Arbeiten sind so eingeteilt, dass Frauen und Männer damit klar kommen."

Schlechte Aussichten für alle, die sich erst spät bewerben, bestätigt auch die Firma Gummidichtungstechnik in Gundelfingen (GTG). Ulrike Engelniederhammer aus der Personalabteilung rät zu einer möglichst frühen Bewerbung. "Entscheidungen werden zwar erst im Mai oder Juni getroffen, aber je früher, desto besser", sagt sie. Bei GTG werden auch schon Jugendliche ab 16 Jahren einstellt. Wer einen Job möchte, der muss aber mindestens drei Wochen am Stück arbeiten wollen. Die Firma Röhm-Tool in Dillingen zeigt sich Ferienarbeitern gegenüber auch sehr offen und bietet Stellen für Leute ab 18 Jahren an. Der Verdienst ist gut, gearbeitet wird täglich von 6.45 bis 16.45 Uhr. Auch hier gilt: Nachzügler haben so gut wie keine Chance mehr. "Man sollte sich schon so vier bis fünf Monate vorher bewerben", sagt Fertigungsleiter Walther Wiedemann.

In Wertingen bietet die Firma Bausch-Decor Ferienjobs an, jedoch nur eine ganz geringe Zahl. "Momentan beschäftigen wir sogar bloß eine Person", sagt Gudrun Liepert aus der Personalabteilung. Die Firma ist interessant für Schüler ab 15 Jahren und nimmt Bewerbungen auch sehr kurzfristig an ­ sogar telefonisch. Der Verdienst fällt zwar deutlich geringer aus als etwa bei BSH in Dillingen, dafür sind die Arbeiten auch um einiges einfacher und leicht.

Bei manchen Unternehmen im Kreis brauchen es Ferienjobber erst gar nicht versuchen ­ diese Firmen haben keinen Bedarf oder bieten grundsätzlich keine Ferienjobs an. Die Firma Gartner in Gundelfingen stellt zum Beispiel keine Schüler und Studenten ein, weil sich die Arbeiten für ungelernte Kräfte nicht eignen.

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