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Dirndl ist nicht gleich Dirndl

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Den Kniff mit der Dirndlschleife haben wohl bald alle Madeln raus: Schleife links, Glück bringt’s! Denn für die Buam ist das der Hinweis, dass die Dirndlträgerin ledig ist.

Eine rechts gebundene Schleife verweist hingegen auf den Beziehungsstatus vergeben. Doch wie ist es um das Wissen der Damenwelt über das Trachtengewand selbst bestellt? Aus welchen Kleidungsstücken sollte ein Dirndl traditionell bestehen, um als solches zu gelten? Licht ins Dunkel bringt die folgende Auflistung der Dirndl-Essentials samt schmucker Accessoires.

Das Mieder ist das Oberteil des Dirndls. Es ist meist eng geschnitten, rechteckig oder rund ausgeschnitten und betont das Dekolleté. Alternativ versprühen hochgeschlossene Dirndl mit festem Stehkragen eine schlichte Eleganz.

Der Rock ist mit dem Oberteil hoch angesetzt verbunden und wird gezogen oder in Falten gelegt. Seine Länge richtet sich nach dem Anlass, sollte jedoch mindestens Knie umspielend sein. Mit einer Länge ab 60 Zentimetern ist man mit dem sogenannten „Mididirndl“ auf der sicheren Seite. Zwischenlängen (ab 80 Zentimeter) und bodenlange „Maxidirndl“ (ab 90 Zentimeter) verwehren zwar den Blick auf die Beine, wirken dafür dezent anmutig.

Die Schürze diente früher als Schutz vor Abnutzung und Schmutz bei der Arbeit. Heute gehört sie als modischer Bestandteil zum Dirndl.

Die Dirndlbluse ist meist aus weißem Stoff. Je nach Geschmack kann sie verspielt mit oder schlicht ohne Rüschen gehalten sein.

Wird das Dirndl vom Fachhändler dann noch gekonnt mit Accessoires, wie einem Kropfband, Grandelschmuck oder einem modischen Trachtenhut kombiniert, kann der Osterplärrer kommen. sgr

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