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Durchdachte Bestattungsvorsorge

Foto: Foto: djd/Aeternitas
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Im Trauerfall müssen die Hinterbliebenen viele Entscheidungen treffen - und sind angesichts der Vielzahl von Möglichkeiten oftmals unsicher, was sich der Verstorbene selbst wohl gewünscht hätte. Mit einer Bestattungsvorsorge zu Lebzeiten kann man die Angehörigen entlasten und die eigenen Bestattungswünsche absichern.

"Im Vorfeld sollte man sich aber gründlich informieren", rät Christoph Keldenich, Vorsitzender von Aeternitas e.V., der Verbraucherinitiative Bestattungskultur. Wichtig für alle Beteiligten seien letztlich die getroffenen Absprachen.

Unsicherheiten beseitigen

Mit der Vorsorge kann man beispielsweise bestimmen, wer zum Zeitpunkt des Todes die Totenfürsorge übernimmt. "Am besten wird die ganze Familie einbezogen und entscheidet im Rahmen der Vorsorge mit, bei welchem Familienmitglied die Totenfürsorge liegen soll", so Christoph Keldenich. Aus den Wünschen für die Bestattung wiederum ergebe sich der voraussichtliche Kostenrahmen. Diesen kann man in Abhängigkeit von der eigenen finanziellen Situation mit einer finanziellen Vorsorge absichern. "Denn das, was man sich für die Bestattung wünscht, sollten die Hinterbliebenen später auch bezahlen können", rät Keldenich.

"Leitfaden für meine Hinterbliebenen"

Ein über 50-seitiger Leitfaden für den Trauerfall - bestellbar zum Preis von 9,50 Euro zuzüglich 1,45 Euro Versandkosten unter www.aeternitas.de - hilft, sich über die eigenen Wünsche für die Bestattung klar zu werden. Gleichzeitig kann man sich anhand der Broschüre mit der Familie und anderen nahestehenden Menschen schon zu Lebzeiten darüber austauschen, wie Abschied und Gedenken später aussehen sollen. "Für alle Situationen vom Beginn des Sterbens bis zum Gedenken nach dem Tod bietet der Leitfaden die Möglichkeit, die eigenen Willenserklärungen festzuhalten. Er dient den Hinterbliebenen quasi als Handlungsanleitung", erklärt Christoph Keldenich. Alles, was man nicht selbst festgelegt habe, könnten später die Hinterbliebenen entscheiden. Vor allem innerhalb der ersten beiden Tage nach dem Todeseintritt sind in der Regel die grundlegenden Entscheidungen für die Bestattung zu treffen. Dazu gehören Aufgaben, die Angehörige erledigen möchten, als auch Tätigkeiten, die man anderen Personen übertragen wolle, etwa einem Bestatter.

Den Leitfaden gut aufbewahren

Bei allem, was man bestimmen möchte, sollte man auch prüfen, ob es möglich und erlaubt ist. "So bietet beispielsweise nicht jeder Friedhof jede Grabart an oder erlaubt alle Materialien bei Grabmalen", erklärt Christoph Keldenich. Bei Zweifeln hilft es, sich im Vorfeld zu erkundigen. "Für das Ausfüllen des Leitfadens sollte man sich Zeit nehmen - und ihn unbedingt wie andere wichtige Dokumente auch so aufbewahren, dass die Hinterbliebenen ihn im Todesfall schnell finden können."

Der Leitfaden, den man unter www.aeternitas.de bestellen kann, enthält unter anderem folgende Inhalte:

- Die letzten Stunden

- Verfügungen für mein Sterben

- Gewünschter Sterbeort

- Sterbebegleitung

- Verfügungen über meinen Körper

- Regelungen für Trauerfeier und Beisetzung

- Beauftragung des Bestattungsinstituts

- Angehörige und Freunde verständigen

- Bekanntgabe des Todes

- Entscheidung für Sarg oder Urne

- Trauerfeier

- Ort und Art

- Das Grab

- Ort von Abschiednahme und Gedenken

- Vorläufige Grabgestaltung

- Aufgaben für die Angehörigen nach der Beisetzung

- Testament/Nachlassverfügung/Vollmacht

- Arbeitgeber/Versicherungen/Leistungsträger benachrichtigen

- Geldvermögen/Zahlungsverkehr

- Digitaler Nachlass

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