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Ein starkes Stück aus Einbeck

Ein starkes Stück aus Einbeck Schon im Mittelalter wurde in Niedersachsen das Starkbier erfunden Nach den Ausschweifungen des Faschings geht es in die Fasten zeit. In Bayern startet damit auch die Zeit des starken Bieres.

Nach den Ausschweifungen des Faschings geht es in die Fastenzeit. In Bayern startet damit auch die Zeit des starken Bieres. Eigentlich überraschend, dass das Brauen von Bockbier nicht in hiesigen Gefilden erfunden wurde. Ursprünglich stammt es aus Einbeck in Niedersachsen.

Dass dortige obergärige Bier war ein Exportschlager, im Mittelalter wurde es bereits bis nach Italien geliefert. Um die nötige Haltbarkeit zu erreichen, braute man es mit einer ungewöhnlich hohen Stammwürze. Das Resultat war ein schweres, alkoholreiches Getränk.

Auch in München war das Bier aus Einbeck sehr beliebt, seit 1555 ließ sich der herzögliche Hof der Wittelsbacher damit beliefern. Den Bayern wurde jedoch der Import zu dumm, sie gründeten ihr Hofbräuhaus und warben den Braumeister Elias Bichler aus Einbeck ab, der ein "Ainpöckisch Bier" braute - im Lauf der Zeit wurde daraus das Bockbier. Der Begriff Starkbier ist dagegen deutlich jünger, erst im 20. Jahrhundert kam er auf. Auch den Mönchen schmeckte das starke Getränk. Außerdem half es, die Entbehrung der kargen Fastenzeit etwas abzuschwächen, schließlich fiel die flüssige Nahrung nicht unter das Fastendiktat.

Seit 1629 durften die Paulaner ihr eigenes Bier brauen. Sie hoben nochmals die Stammwürze an, so entstand der Doppelbock. Bald begannen die Mönche, ihr Produkt im Garten und Keller des Klosters an die durstige Bevölkerung auszuschenken. Die Wirte protestierten dagegen, da das Kloster kein Schankrecht besaß, von der Obrigkeit wurde es geduldet.

Bruder Barnabas

Die Tradition des Starkbieranstiches geht auf den Braumeister und Mönch Valentin Stephan Still, genannt Bruder Barnabas, zurück. Den ersten Krug mit dem Frühjahrsbier erhielt der bayerische Kurfürst. Und im Gegenzug wurde den Paulanern seit 1870 der Ausschank offiziell gestattet. Noch heute wird der Starkbieranstich am Nockherberg, bei dem Politiker "derbleckt" werden, gepflegt. ansch

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