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Einweihung des Billenhauser Dorfgemeinschaftshauses

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Ganz neue Möglichkeiten für Kindergarten und Vereine

Im Dorfgemeinschaftshaus in Billenhausen haben nicht nur die örtlichen Vereine eine neue Heimat gefunden - auch der Kindergarten St. Leonhard konnte sein Betreuungsangebot deutlich ausbauen.
Bild: Andreas Langer
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Für Billenhausen ist es wahrscheinlich ein Jahrhundertprojekt. Aber nicht nur der Krumbacher Ortsteil, auch die Kernstadt selbst profitiert vom neuen Dorfgemeinschaftshaus. Am Sonntag, 7. Juli, wird es im Rahmen des Pfarrfests feierlich eingeweiht.

Immer wieder war in der Vergangenheit in Billenhausen der Ruf nach Veränderung laut geworden: Sowohl an den Räumlichkeiten des Kindergartens St. Leonhard im Pfarrer-Egger-Weg als auch am Domizil des Schützen- und Musikvereins in der Hauptstraße hatte der Zahn der Zeit genagt. Die Stadt Krumbach lud rund 20 Bürger nach Thierhaupten ein, diskutierte ausführlich mit ihnen und holte dann zum Rundumschlag aus – zu einer großen Lösung in Form eines Dorfgemeinschaftshauses, das sowohl der Kinderbetreuung als auch den örtlichen Vereinen ganz neue Möglichkeiten bietet.

Im Mai 2017 begannen die Bauarbeiten, in deren Zuge das bestehende Kindergartengebäude generalsaniert und nach Norden hin erheblich erweitert wurde. Die Kosten betrugen rund 2,5 Millionen Euro, ein Teil davon ist durch Fördermittel des Freistaats Bayern und das sogenannte Leader-Projekt abgedeckt. Im September 2018 konnte der neue, erweiterte Kindergarten dann den Betrieb aufnehmen: Mit modernen Räumlichkeiten, längeren Öffnungszeiten und einer zweiten Gruppe, dank der nun nicht mehr nur 28, sondern 50 Kinder betreut werden können. Sämtliche Plätze sind mittlerweile belegt – und etwa die Hälfte der Kinder stammt laut Brückmann aus der Kernstadt, die damit ebenfalls ihren Nutzen aus dem Billenhauser Dorfgemeinschaftshaus zieht.

In dessen Anbau konnte im Erdgeschoss ein Mehrzweckraum eingerichtet werden, in dem die Kindergartenkinder turnen, der aber auch anderen Zwecken dient, jüngst etwa als Wahllokal bei der Europawahl. Über den Gruppenräumen des Kindergartens haben die Billenhauser Schützen ihre neue Heimat gefunden: Hier können sie nun an zehn statt wie bisher acht Schießständen ihrem Hobby nachgehen oder im Schützenheim gesellig beisammen sitzen. Der nördliche Teil des Obergeschosses beherbergt Toiletten, die wie der Rest des Hauses barrierefrei sind, eine Küche und einen großen Multifunktionsraum, den in erster Linie der Musikverein für seine Proben nutzt. Der Obst- und Gartenbauverein, die Aquarienfreunde und der Soldaten- und Kameradschaftsverein nutzen Räume im Untergeschoss.

Aber auch die anderen Billenhauser Vereine dürfen Weihnachtsfeiern, Versammlungen oder ähnliches jederzeit im Dorfgemeinschaftshaus abhalten. Besitzdenken ist hier Fehlanzeige: Jeder darf bei Veranstaltungen mit mehr Platzbedarf auch gerne die Räumlichkeiten der anderen nutzen. „Wir gehen ganz offen miteinander um“, sagt Claus Brückmann, „und helfen einander aus.“ Ganz so, wie man sich eine Dorfgemeinschaft eben vorstellt. Und nun hat Billenhausen – endlich – auch das richtige Haus dafür

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