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Geburtenrate: Deutschland fällt europaweit zurück

Bild: DPA

Luxemburg (dpa) - Beim Kinderkriegen fällt Deutschland im europäischen Vergleich immer weiter zurück. 2009 ist die Geburtenrate sogar doppelt so stark gesunken wie im Schnitt der EU, wie das europäische Statistikamt Eurostat am Dienstag (27. Juli) in Luxemburg meldete.

Auf 1000 Einwohner kamen bundesweit im vergangenen Jahr 7,9 Geburten - im Vorjahr waren es noch 8,3. EU-weit sank die durchschnittliche Zahl der Neugeborenen dagegen deutlich geringer von 10,9 auf 10,7. Seit Jahren ist die Bundesrepublik Schlusslicht der 27 EU-Mitgliedsstaaten.

Insgesamt erblickten 2009 rund 5,4 Millionen Kinder in der EU das Licht der Welt. Die höchsten Geburtenziffern haben Irland (16,8 Babys auf 1000 Einwohner), Großbritannien und Frankreich. Auf den letzten Plätzen liegen Österreich, Portugal und mit klarem Abstand Deutschland.

Dank der Zuwanderung wächst die Bevölkerung der EU. Am 1. Januar dieses Jahres schätzten die Statistiker die Einwohnerzahl auf 501,1 Millionen Menschen - das waren 1,4 Millionen mehr als ein Jahr zuvor. Die Sterberate blieb EU-weit mit 9,7 Sterbefällen auf 1000 Einwohner stabil. In Deutschland zählte das Statistikamt 81,8 Millionen Einwohner, das sind rund 200 000 weniger als ein Jahr zuvor.

Eurostat-Statistik (pdf-Dokument): dpaq.de/mxwgX

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