Newsticker
Erstmals seit August: Weniger als 500 Neuinfektionen in Deutschland
  1. Startseite
  2. Themenwelten
  3. Leben & Freizeit
  4. Geschenke mit Batterien: Knopfzellen gut von Kindern fernhalten

Geschenke mit Batterien
ANZEIGE

Knopfzellen gut von Kindern fernhalten

Solche Knopfzellen-Batterien sollten gut von Kinderhänden ferngehalten werden.
Foto: Christoph Schmidt/dpa

Viel Spielzeug funktioniert nur mit Strom, und der kommt oft aus kleinen runden Minibatterien. Das kann verheerende Folgen haben, warnen Ärzte - und rufen zu Schutzmaßnahmen unter dem Christbaum auf.

Was unter dem Weihnachtbaum liegt oder daran hängt, kann für kleine Kinder Risiken bergen. Wird Spielzeug oder Lichterschmuck mit Strom aus Knopfzellen betrieben, so sollten diese Minibatterien sicher von Kinderhänden ferngehalten werden, rät die Gesellschaft für Pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung (GPGE).

Knopfzellen sind runde Minibatterien, größere Exemplare haben etwa zwei Zentimeter Durchmesser. Sie sitzen in vielen elektronischen Produkten wie Lichterketten, Fernbedienungen und Spielzeugen. Nach Angaben der GPGE sind sie für Kleinkinder sehr verlockend, denn sie passen gut in deren Mund - und könnten massive Schäden anrichten.

Im Falle eines Verschluckens der kleinen Batterien sei schon nach einer Stunde ein Gewebeschaden unvermeidbar, warnt Carsten Posovszky, Oberarzt der Kinderklinik am Universitätsklinikum Ulm. Eltern sollten daher nach einem Knopfzellen-Verschlucken sofort einen Notarzt rufen.

"In vielen Fällen sieht die Speiseröhre nach kurzer Zeit des Kontaktes mit dem Strom der Batterie verheerend aus. Es kommt zu massiven Verätzungen der Schleimhaut", sagt GPGE-Vorsitzender Martin Claßen. Laut dem Chefarzt der Kinderkliniken am Klinikum Links der Weser und Bremen Mitte nimmt die Zahl der Unfälle mit diesem Batterietyp deutlich zu.

Die Gesellschaft fordert deshalb Schutzvorkehrungen durch die Eltern, aber auch von den Herstellern: Die Batteriedeckel sollten nur durch Werkzeug geöffnet werden können - bisher sei das aber nicht Standard. (dpa)

Schwimmbäder und überwachte Wasserflächen werden weniger. Laut DLRG lässt die Schwimmausbildung von Kindern und Erwachsenen daher zu wünschen übrig.
Zu viele Nichtschwimmer

DLRG: "Kinder ertrinken in 90 Sekunden"

Neu: Unser Zuckerguss Newsletter

Mit Zuckerguss ins Wochenende

Jeden Freitag neu & kostenlos mit leckeren Rezeptideen und Inspirationen rund ums Backen.

Newsletter bestellen
Das könnte Sie auch interessieren