1. Startseite
  2. Themenwelten
  3. Leben & Freizeit
  4. Im Trauerfall nicht alleine sein

Rat & Hilfe

Anzeige

Im Trauerfall nicht alleine sein

Steinmetz Huber Grabstein mit Engeljpg.jpg
5 Bilder
Grabstein mit sitzendem Engel.
Bild: Sylvia Ehrenreich
230469271-1.jpg
230469267-1.jpg
230332589-1.jpg
230332550-1.jpg

Stirbt ein Mensch, ist da plötzlich eine große Lücke im Leben der Angehörigen. Dann wird die Grabstätte zu einem wichtigen Ort, an dem man trauern kann.

„Die Zeit heilt alle Wunden.“ Wollen Menschen Elisabeth Meier trösten, hört sie diesen Satz oft. Dann nickt sie freundlich und bedankt sich. Dass der Schmerz sie innerlich zerreißt, sieht man ihr nicht an.

Wenn der Tod unerwartet kommt

Ein halbes Jahr ist es jetzt her, dass ihr geliebter Dieter starb. Er war ihre große Liebe, der Fels in der Brandung. Manchmal kommt ihr sein Tod schon so weit weg vor. Dann wieder, als wäre es gestern erst gewesen. In diesen Momenten sitzt sie alleine am großen Esstisch in der Küche. Der Küche, die ihr Dieter in mühevoller Handarbeit nach ihren gemeinsamen Vorstellungen gebaut hat. Und jetzt ist er tot. Täglich besucht sie sein Grab auf dem Friedhof. Noch steht das schlichte Holzkreuz am Kopfende, doch bald soll dort ein Grabstein seinen Platz finden. Robust und gleichzeitig sanft soll er sein, wie ihr geliebter Dieter.

Ein Denkmal setzen

Mit ihren Wünschen richtet sich Elisabeth Meier an Steinmetz Huber. Der Fachbetrieb aus Neusäß-Ottmarshausen hat eine sehr große Auswahl an Materialien und Ausführungen. Gemeinsam mit der Witwe wird in einem ersten Gespräch herausgefunden, wie der Grabstein werden soll. Inhaber Thomas Huber und sein Bruder Klaus nehmen sich dabei viel Zeit und gehen auf die Wünsche der Hinterbliebenen ein. Daraus fertigen sie dann eine Skizze des Steins an, sodass Elisabeth Meier gleich einen Eindruck davon bekommt, wie dieser mit Schrift und Porträtbild aussieht.

Einen Stein vor Ort finden

Sie entschied sich schließlich für einen Lagerstein. Dabei handelt es sich um eines von rund 450 Exemplaren, die der Fachbetrieb dauerhaft vor Ort hat. Elisabeth Meier sah dort exakt den Stein, den sie sich für das Grab ihres Mannes vorgestellt hatte. Vorteil: Da es sich um ein Ausstellungsstück handelte, gab es den Stein zu besonderen Konditionen.

Alles aus einer Hand

Elisabeth Meier ist froh, dass ihr in der schwersten Zeit ihres Lebens jemand die große Last von Organisation und Planung abgenommen hat. Schon für die Beerdigung wandte sie sich an den Bestattungsdienst in Schwaben und war froh über die Unterstützung durch die einfühlsamen Mitarbeiter. Hier erhielt sie alles aus einer Hand, denn Bestattungsdienst und Steinmetz greifen ineinander. Sollte sie das Grab einmal nicht mehr pflegen können, hilft auch hier Steinmetz Huber. Dann kümmert er sich um die Bepflanzung und Pflege des Grabes.

Einen Abschluss finden

Endlich steht der Stein. Für Elisabeth Meier bedeutet er auch einen Abschluss des traurigsten Kapitels in ihrem Leben. Alle Wunden werden nie heilen. Aber der Schmerz wird weniger. Und zwar mit jedem Besuch am Grab. Hier ist sie ihrem Dieter nah. Wie ein Fels in der Brandung steht der Grabstein dort, robust und ruhig – so wie ihr geliebter Dieter.

Lesen Sie dazu auch
Stefan%20K%c3%b6rber.JPEG
Allerheiligen

Schönes fürs Urnengrab

ad__web-mobil-starterpaket-099@940x235.jpg

Webseite und App freischalten!

Die schnellsten Lokalnachrichten - live,aktuell und multimedial.
Alle Online-Inhalte auf allen Endgeräten zu jeder Zeit, mtl. kündbar.
Damit sind Sie daheim und im Büro immer auf dem Laufenden.

Zum Web & Mobil Starterpaket