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Nur noch knapp die Hälfte

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Immer weniger Menschen in Deutschland leben in einer Familie

Im Jahr 2017 lag der Anteil der Familien mit einem Elternteil bei 16 Prozent.
Bild: Monika Skolimowska (dpa)

Was ist eine Familie? Definiert man sie als Eltern-Kind-Gemeinschaft, dann hat ihre Bedeutung in den letzten Jahren nachgelassen, wie Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen.

Einst galt die Familie als das übliche Lebensmodell. Mittlerweile allerdings lebt nur noch knapp die Hälfte der Menschen in Deutschland in einer Familie, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Im Jahr 2017 lebten demnach 48 Prozent der Menschen in einer Eltern-Kind-Gemeinschaft im gemeinsamen Haushalt, hieß es zum Internationalen Tag der Familie am 15. Mai.

Zwanzig Jahre zuvor, im Jahr 1997 lebten noch 56 Prozent aller Menschen in Familien, davon 88 Prozent in Familien mit zwei Eltern und zwölf Prozent in Familien mit nur einem Elternteil. Als Familien werden hierbei Eltern-Kind-Gemeinschaften gezählt, in denen Kinder ohne Altersbeschränkung leben. Im Jahr 2017 lag der Anteil der Familien mit einem Elternteil bei 16 Prozent. (dpa)

Mitteilung Statistisches Bundesamt

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