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Keine Vaterschaftsanfechtung nach Tod des Mannes

Koblenz (dpa) - Die Vaterschaft eines Mannes kann nach dem Tod des Betreffenden nicht mehr vor Gericht angefochten werden. Das geht aus einem Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Koblenz hervor.

Das gelte auch bei Erbstreitigkeiten - etwa dann, wenn Erben des Mannes geltend machen, einem angeblich anderen leiblichen Kind des Verstorbenen stehe kein Pflichtteil am Erbe zu (Az.: 10 U 1271/07).

Das Gericht wies mit seinem Urteil die Klage einer Frau ab, deren Vater im Jahr 2006 gestorben war. Er hatte zu Lebzeiten für einen im Jahr 2003 geborenen Jungen die Vaterschaft anerkannt. Die Tochter machte jedoch geltend, nach einem privat eingeholten Gutachten sei die Vaterschaft ausgeschlossen.

Ihr Vater habe daraufhin vor seinem Tod erklärt, er wolle seine Vaterschaft gerichtlich prüfen lassen. Das Landgericht weigerte sich jedoch, nach dem Tod des Mannes ein entsprechendes Anfechtungsverfahren zuzulassen.

Das OLG gab der Vorinstanz Recht und erklärte, zwar könne die Anerkennung der Vaterschaft nachträglich angefochten und beseitigt werden. Eine absolute Grenze sei jedoch der Tod des angeblichen Vaters. Denn rechtlich betrachtet habe sich das Verfahren erledigt. Die wirtschaftlichen Interessen von Erben seien in diesem Zusammenhang unbedeutend.

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