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Futterstellen im Winter

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Körner oder Rosinen: Welcher Vogel frisst eigentlich was?

Bild: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Unter Vogelfreunden ist das Füttern von Vögeln beliebt. Denn an den Futterstellen können sie die Tiere aus nächster Nähe beobachten. Nun müssen sie nur noch wissen, wer welchen Lieblingssamen hat.

Jede Vogelart hat ihre Futtervorlieben. Wer im Winter Vögel füttern möchte, kann also mit unterschiedlichem Futter verschiedene Arten anlocken.

Mit ölhaltigen Samen wie Sonnenblumenkernen lassen sich gezielt Körnerfresser wie Buchfink, Dompfaff und Stieglitz anlocken. Amseln und Rotkehlchen mögen dagegen Weichfutter wie Getreideflocken, Rosinen oder getrocknete Wildbeeren. Darauf weist der bayerische Landesbund für Vogelschutz hin. Fettfutter eignet sich besonders gut für Spechte und Kleiber. Meisen und Spatzen nehmen dagegen fast alles an.

Auf keinen Fall sollte man altes Brot oder Essensreste ins Vogelhaus legen, da Salz und Gewürze den Tieren schaden. Das klassische Futterhaus muss aus Hygienegründen täglich ausgefegt und mit heißem Wasser gereinigt werden. Weniger Arbeit macht ein Futtersilo, in dem das Futter vor Nässe und Vogelkot geschützt ist.

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