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LebenIn Gemeinde Reimlingen
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Ehrgeizige Ziele und ein gutes Miteinander

Bürgermeister Jürgen Leberle im Schlossgarten in Reimlingen.
Foto: Daniela Graf
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Reimlingens Bürgermeister Jürgen Leberle konnte in der Vergangenheit viele Projekte abschließen, aber die Liste der bevorstehenden ist lang

Biegt man etwa drei Kilometer vor Nördlingen aus Richtung Donauwörth kommend links ab, befindet man sich in der schönen Gemeinde Reimlingen. Über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist das majestätisch gelegene Schloss Reimlingen, welches seit 1997 im Besitz der Gemeinde ist. Dort ist das Rathaus untergebracht und Bürgermeister Jürgen Leberle zeigt sich sichtlich erfreut, in den altehrwürdigen Mauern „herrschen“ zu dürfen. Es ist nun die zweite Amtszeit für den gebürtigen Reimlinger, der ein zweites Mal ohne Gegenkandidaten gewählt wurde. Hauptberuflich arbeitet er bei der Stadt Nördlingen als Rechnungsprüfer.

In den letzten sechs Jahren wurden so einige Projekte abgeschlossen, darunter die Erschließung zweier Baugebiete, die Sanierung der Fahrbahndecke (Hauptstraße), ein Dorferneuerungsprojekt um das Georgihaus, der Abschluss der Sanierungsarbeiten der Grundschule, die Erschließung des Gewerbegebiets und ein Feuerwehrfahrzeug sowie ein neuer Schlepper für den Bauhof wurden angeschafft.

Genauso ehrgeizig sind die Pläne für die kommenden sechs Jahre. „Der Kanal soll erneuert, die Hauptstraße voll ausgebaut werden, wie auch die Schmähinger und die Herkheimer Straße“, berichtet Leberle. Des Weiteren soll der Schlossparkplatz ausgebaut, beziehungsweise saniert werden, das Feuerwehrhaus, das Haus der Vereine und der Bauhof neu konzeptioniert werden. Die Erschließung eines weiteren Baugebietes sowie die weiterer Gewerbeflächen sind in Planung. Eine Herzensangelegenheit ist dem Reimlinger ein Dorfladen, in dem die Bürger vor Ort Waren des täglichen Bedarfs erstehen können. „Obwohl eine Umsetzung sehr schwierig wird und ich nicht weiß, ob es uns gelingt, müssen wir es zumindest versuchen“, so Leberle. Außerdem sind neue Wasserleitungen geplant, der Breitbandausbau und die Sanierung des Kindergartens. „Hier übernimmt die Gemeinde 100 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten“, erklärt der Bürgermeister.

Alleinstellungsmerkmal hat wohl das Projekt „Bauernhofkindergarten“. „Ich bin mir sicher, dass das klappen wird“, lacht Leberle. „Auch hier werden die zuwendungsfähigen Kosten zu 100 Prozent von der Gemeinde getragen. Geplant ist ein Kindergarten mit nur einer Gruppe. Die Kinder können sehen, wie es auf dem Bauernhof auf und zugeht und beispielsweise aus dem Gemüse, das selbst angebaut wurde, leckere Gericht kochen.“ Neben den vielen Zielen ist Jürgen Leberle vor allem eines wichtig: „Im Jahr 2026 möchte ich ein gut bestelltes Feld hinterlassen, falls ich mich entscheiden sollte, nicht für eine dritte Amtszeit zu kandidieren.“

Hat der Reimlinger Bürgermeister da noch Freizeit? „Jein“, schmunzelt er. „Seit etwa 30 Jahren spiele ich im Musikverein Flügelhorn, das macht mir sehr viel Freude.“ Darüber hinaus ist er im Vorstand des Sportvereins, Schatzmeister im Schlossverein, Vorsitzender des CSU-Ortsverbands und passives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Reimlingen – um nur einige zu nennen.

Stolz ist der Bürgermeister auch auf die langjährige Partnerschaft zwischen Bourgueil in Frankreich und Reimlingen, genauer, seit 1975. „In diesem Jahr hätten wir das 45-jährige Bestehen dieser Freundschaft gefeiert“, erklärt er, „leider kam die Pandemie dazwischen. Es war immer schön, ins Tal der Loire nach Bourgueil zu fahren. Viele Vereine hatten sich daran beteiligt und es sind mit der Zeit echte Freundschaften entstanden.“

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