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LebenIn - Gemeinde Wechingen
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Drei Ortsteile – eine Gemeinschaft

Bürgermeister Klaus Schmidt vor der Gemeindeverwaltung in Wechingen. Die Kommune vereint drei starke Ortsteile, die ohne Rivalitäten eine lebendige Dorfgemeinschaft bilden.
Foto: Thomas Unflath
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In Wechingen lässt es sich gut leben – Dies will der Bürgermeister dauerhaft sichern

Aneinandergereiht entlang der Wörnitz bilden die Ortsteile Wechingen, Holzkirchen und Fessenheim mit ihren Weilern und Höfen die Gemeinde Wechingen. Mitten im Ries gelegen gibt es hier idyllische Flecken, eine intakte Dorfgemeinschaft und auch leistungsstarke Betriebe. Bürgermeister Klaus Schmidt lebt die Bodenständigkeit vor und möchte für die Kommune keine hochtrabenden Pläne entwickeln. Ihm ist vielmehr wichtig: „Dass wir das, was wir hier haben, auch erhalten.“

Seit 2008 ist Schmidt bereits Rathauschef, davor saß er schon sechs Jahre im Gemeinderat. Doch so stark wie in den vergangenen vier Jahren ist das Interesse an Wohnraum in Wechingen noch nie gewesen, berichtet der Bürgermeister. Umso wichtiger, dass in Wechingen aktuell 17 neue Bauplätze entstehen, zuletzt konnten 16 Parzellen in Fessenheim ausgewiesen werden. „Wir sind zufrieden mit unserer Einwohnerzahl, die konstant bei etwa 1430 liegt“, betont Schmidt. Dieses Niveau wolle man weiter halten. Erfreulich findet es der Bürgermeister, dass inzwischen auch einzelne Mietobjekte angeboten werden. Dies sei gerade für jüngere Mitbürger wichtig.

In Sachen Erweiterung sei man auch durch die Lage zwischen Wörnitz und Staatsstraße 2221 etwas eingeschränkt. Bei der Innerortsentwicklung möchte man in Zukunft darauf achten, mögliche Leerstände wieder zu nutzen. Die Gewerbegebiete in Wechingen und Fessenheim beheimaten mehrere Betriebe verschiedenster Branchen, in Fessenheim entsteht zudem aktuell ein neues Gewerbegebiet am Ortsrand in Richtung Deiningen.

In Corona-Zeiten ist Bürgermeister Schmidt froh, dass die Gewerbesteuer nicht die Haupteinnahmequelle der Kommune ist. So konnte in diesem Frühjahr noch ein Rekordhaushalt von 3,8 Millionen Euro verabschiedet werden. Abzuwarten sei, wie sich die Einnahmen aus der Einkommenssteuerbeteiligung finanziell niederschlagen.

Im Rahmen des Integrierten ländlichen Entwicklungskonzeptes (ILE) konnte Wechingen gemeinsam mit den Gemeinden Deiningen und Alerheim mehrere Maßnahmen umsetzen, etwa bei der Kooperation in Sachen Bauhof. In den nächsten Jahren werden in Wechingen einige Ortsstraßen saniert werden müssen, zudem nehme man den Kanal in Augenschein, so Schmidt. In Fessenheim steht 2021 als größeres Projekt die Sanierung der Ortsdurchfahrt zwischen Kreisverkehr und Wörnitzbrücke an.

Was die weitere Infrastruktur angeht, ist Schmidt mit den Gegebenheiten ziemlich zufrieden. In Sachen Breitbandversorgung ist inzwischen fast das komplette Gemeindegebiet mit Glasfaser versorgt, dafür erhielt die Kommune 80 Prozent Fördergelder. Der Mobilfunkmast zwischen Wechingen und Fessenheim habe breite Akzeptanz in der Bevölkerung gefunden. Bereits seit über zehn Jahren besteht in der Gemeinde ein Wärmenetz, an das inzwischen über 150 Haushalte angeschlossen sind. Im Ort gibt es den Kindergarten „Die kleinen Strolche“, Wechingen ist außerdem Mitglied im Schulverband Deiningen. Gerade die Mittelschule in einem schwierigen Umfeld dauerhaft zu erhalten, ist eines der Ziele von Klaus Schmidt.

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