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Maihingen ist bestens aufgestellt

Franz Stimpfle ist seit 2002 Bürgermeister der Gemeinde Maihingen mit dem Ortsteil Utzwingen.
Bild: Jochen Aumann
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Bürgermeister Franz Stimpfle setzt auf gute Zusammenarbeit – Welche Projekte anstehen

Am 1. Mai begann für Franz Stimpfle seine vierte Amtszeit als Bürgermeister der Gemeinde Maihingen. Der gelernte Bankkaufmann sitzt bereits seit 2002 im Chefsessel im Rathaus. Seinen Heimatort sieht Stimpfle bestens aufgestellt, dies soll auch in der nun begonnenen Wahlperiode weiter gesichert werden.

„Es geht nur gemeinsam“, betont Stimpfle mit Blick auf die Arbeit im Gemeinderat. Er habe wie die zwölf Gremiumsmitglieder auch nur eine Stimme. Deswegen gelte es, bei allen Themen einen gemeinsamen Weg sowie die bestmögliche Lösung zu finden. „Die Meinungen gehen auch mal auseinander. Mir ist aber wichtig, dass keine zwischenmenschlichen Gräben bleiben“, erläutert Stimpfle, der bei der Wahl im März ohne Gegenkandidat mit 89 Prozent im Amt bestätigt wurde, seine Sicht kommunaler Politik.

So wurde zusammen in den vergangenen Jahren einiges erreicht. Der von der Gemeinde getragene Kindergarten mit zwei Gruppen, einer Krippe sowie einer Schulkinderbetreuung wurde komplett saniert. In Maihingen konnten 29 neue Bauplätze ausgewiesen werden, die Erschließungsarbeiten enden in diesen Tagen. Im dortigen Bereich wurde bereits Glasfaserkabel verlegt – wie auch im Gewerbegebiet, das ebenfalls vergrößert werden soll. Aktuell gibt es dort keine freien Plätze, momentan laufen die Grundstücksverhandlungen, berichtet Stimpfle. Für nächstes Jahr steht ein neues Baugebiet im Ortsteil Utzwingen auf der Agenda, die meisten Parzellen dafür sind bereits reserviert.

Für den Bürgermeister ist wichtig, dass bei sämtlichen neuen Vorhaben zugleich die Breitbandversorgung mit Glasfaser gesichert wird. So sind etwa die Grundschule – die zusammen mit der Gemeinde Marktoffingen geführt wird – sowie die meisten Vereinsheime ans schnelle Internet angeschlossen. Laut Stimpfle ist eine Machbarkeitsstudie geplant, wie die gesamte Gemeinde mit Breitband versorgt werden könnte.

„Wir sind von der Grundversorgung her sehr gut aufgestellt“, meint der Rathauschef mit Blick auf die Arztpraxis, eine Bäckerei mit Lebensmittelsortiment, zwei etablierte Gaststätten, eine Bank vor Ort sowie zahlreiche zuverlässige Handwerksbetriebe. Eine „Riesenbereicherung“ nennt Stimpfle das Museum KulturLand Ries sowie die benachbarte Klosteranlage, wofür Maihingen weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt ist. „Die dortigen Angebote beleben unser Dorf.“ Seit 2014 wohnen auch Asylbewerber im Ort. Gerade mit den Familien und den Kindern habe man „wunderbare Erfahrungen“ gesammelt, freut sich Stimpfle, dessen Onkel der Maihinger Ehrenbürger und frühere Augsburger Bischof Josef Stimpfle war.

Dass das Engagement der Einwohner nicht an der Ortsgrenze endet, zeigt zum einen die seit über 30 Jahren gepflegte Partnerschaft mit der Gemeinde Farbus im Nordwesten Frankreichs. Zudem konnte 2019 eine rein durch Spenden aus der Bevölkerung finanzierte „Maihinger Schule“ im kenianischen Uhola fertig gestellt und eingeweiht werden. „Wir müssen mit der Zeit gehen“, meint Bürgermeister Stimpfle mit Blick auf die kommenden Aufgaben. Wichtig ist und bleibt ihm dabei ein offener, ehrlicher und sachlicher Umgang miteinander.

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