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Mit Würfeln oder Karten
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So verläuft der Restaurantbesuch mit Kindern ganz entspannt

Mit den Kinder in ein Restaurant zu gehen, ist für manche Eltern eine große Herausforderung. Sind die Kleinen mit Malen oder Kartenspielen beschäftigt, dürfte der Ärger aber ausbleiben.
Foto: Daniel Reinhardt (dpa)

Bis zu einer halben Stunde auf das Essen zu warten, ist im Restaurant normal. Doch für Kinder wird die Zeit meist zu lang. Manche Lokale haben daher eine Spielecke. Wenn nicht, kann mitgebrachtes Spielzeug weiterhelfen.

"Das ess' ich aber nicht!" Erst mault der Nachwuchs, dann flitzt er durchs ganze Lokal und tritt übermütig gegen Stuhl- und Tischbeine. Manche Familien denken mit Grauen an den nächsten Restaurant-Besuch mit Kind. Wie lässt es sich zähmen, damit es zumindest andere Gäste nicht stört?

"Es gibt einfach Kinder, mit denen kann man nicht essen gehen", so die bittere Erkenntnis von Ulric Ritzer-Sachs von der Onlineberatung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke). Manche Kinder können aber zumindest für eine gewisse Zeit im Zaum gehalten werden. Da gelte es, sich auf den Restaurantbesuch vorzubereiten, indem man etwa ein Würfel- oder Kartenspiel mitnimmt. Für kleinere, Zwei- bis Dreijährige zum Beispiel, seien Bauklötze angebracht.

"Aber selbst dann kann man abhaken, sich mit anderen Leuten am Tisch in Ruhe zu unterhalten", nimmt Ritzer-Sachs jegliche Illusion. Er hält es deshalb für keine gute Idee, mit einem Dreijährigen in ein Sternerestaurant zu gehen. In den Sommermonaten würde er eher ein Lokal vorziehen, in dem man draußen essen kann.

Es könne auch nicht schaden, das Kind auf den Besuch einzustimmen, etwa in dem Sinne: "Das Restaurant kennst du ja schon. Was können wir mitnehmen, damit du dich mit etwas beschäftigen kannst - während wir auf das Essen warten? Du weißt ja, die anderen Gäste möchten immer ganz in Ruhe essen."

Ein No-Go ist für Ritzer-Sachs, das Kind mit dem Handy ruhigzustellen. Damit lege man nur den Grundstein dafür, dass das Kind später immer zum Smartphone greift, wenn es nichts zu tun hat.

Und für den Fall, dass ein Wirt die Nase rümpft, wenn man mit Kind erscheint, rät der Sozialpädagoge klar: "Nicht mehr hingehen!" (dpa)

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