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Theatersaisonstart

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Musik, Kabarett und mehr in der Stadthalle Neusäß  

Molières „Die Streiche des Scapin“ ist in der Stadthalle Neusäß zu erleben.
Bild: Foto: Philipp Plum
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Die Stadthalle Neusäß präsentiert in der neuen Saison wieder viele Highlights aus den Abos, Musik, Kabarett und vielem mehr

Die Stadthalle Neusäß verwöhnte ihr Publikum in der Theatersaison 18/19 mit großen Stars wie Jutta Speidel, Anja Klawun, Heiner Lauterbach, Herbert Herrmann und Nora von Collande. Ähnlich geht es weiter.

Das neue Theater-Abo-E (E steht für Ernstes) startet mit dem a.gon-Theater, das mit der „Deutschstunde“ und den „Lehmann Brothers“ schon das Publikum fesselte. Nun folgt ein packendes Stück über totale Überwachung. George Orwells berühmter Roman „1984“ mutiert dank seines „Big Brother is watching You“ von der Utopie Ozeaniens von 1948 zu bitterer digitaler Realität 2019.

Das „Neue Globe Theater“ legt die Traditionen fahrender Schauspieltruppen mit unbändiger Spielfreude frei. In Neusäß ist es mit Molières „Die Streiche des Scapin“ zu erleben. Es zählt zu den Kassenschlagern und ist eines der meistgespielten französischen Theaterstücke. Peter Lotschak stellt Molière selbst als Scapin auf die Bühne samt Truppe. Theater auf dem Theater, ein brillantes Feuerwerk der Vollblutkomödianten.

Gewichtig gerät der Schluss des Abos E mit Dürrenmatts Drama „Die Physiker“ über den Widerstreit von Wahnsinn und Wissenschaft. Wer ermordete die Krankenschwestern? Möbius, Irrer oder brillanter Forscher, flüchtet im Bewusstsein katastrophaler Folgen seiner Erfindung ins Irrenhaus – genial verkörpert von Peter Bause, der in Neusäß schon im „Kreidekreis“ und „Puntila“ begeisterte. Dürrenmatts Vision ist 2020 noch brisanter als im Entstehungsjahr 1961!

Liebe und Krimi

Drei heitere Stücke ergänzen das Große Abo: Zwei Liebesstories, dazu eine Krimikomödie. Nathalie verliert frisch verheiratet den Mann, küsst nach Solo-Jahren plötzlich den neuen Kollegen. Es startet die zweite große Liebe. Drei Schauspielstars – Ursula Buschhorn, Peter Kremer und Michel Guillaume – garantieren den Erfolg der „a-gon“-Uraufführung nach dem Filmhit von David Foenkinos.

Auch die zweite Komödie („Heisenberg“) beginnt mit einem Kuss, diesmal aus Berechnung. Dennoch erobert die quirlige Nervensäge den Eigenbrötler. Das ungleiche Paar in amourösen Verstrickungen – eine herrliche Herausforderung für die Schauspielgranden Charles Brauer und Anna Stieblich.

Die Krimikomödie wurde mit Cathérine Deneuve zum Filmhit: „Acht Frauen“ treffen sich – der Patriarch ermordet, das Haus eingeschneit, das Telefon tot. Welche der Acht ist die Mörderin? Jede hat ein Motiv, keine ein Alibi. Acht starke Frauen, geführt von Anja Klawun, die schon als „Päpstin“ und „Hildegard“ faszinierte.

Das Musik-Abo startet mit Peter Woelkes brandneuer ABBA-Show „Dancing Queen“. Gesangsstars servieren Highlights der schwedischen Popgruppe, begleitet von der brillanten Rainbow-Band. Es folgt die Jubiläums-Gala von Young Stage, der Talentschmiede für den Bühnennachwuchs. Zum zehnjährigen Bestehen bieten große Talent-Altstars von Susanne Kapfer über Riccardo Romeo, Susanne Veith, Vanessa Fasoli, Melanie Möller und Lukas Mayer das Beste aus zehn Jahren Y-S-Arbeit. Auch der aktuelle Nachwuchs, begleitet von der Abyss-Band, die das Jesus-Christ-Musical auf der Freilichtbühne in Augsburg spielte, ist dabei.

Das neue Chansonprogramm „Sissi und Franzl. KaiserSchmarrn II“ beschließt das Musikabo. Juliane Hiener und die Augsburger Größen Benedikt Bader und Sandro Roy zeigen unter Christian Auers Leitung weitere Schicksalsjahre des Kaiserpaares. „Mit Charme und Augenzwinkern erzielte der erste Teil tosenden Applaus, Auers Watzmann-Inszenierung im letzten Abo gar standing ovations“, weiß Anneli Bronner vom Kulturbüro Neusäß.

Bücherflohmarkt mit Lesung

Die Herbstsaison eröffnet der Bücherflohmarkt mit Lesung. Der bekannte Journalist und Kinderbuchautor Siegfried P. Rupprecht trägt seinen Halunkenkrimi vor über die diebische Rattenbande, die Kommissar Atze mit Hilfe von Kater Sigismund überlistet, für Kids von 6 bis 10. Für Erwachsene referiert der namhafte Renaissance-Experte Prof. Dr. Bernd Roeck zum DaVinci-Jahr.

„Greg is back“ gibt Benefizkonzert

Musik spielt nach dem Theater die erste Geige in der Saison. Zum Einstand ertönt ein bravouröser Paukenschlag von „Losamol“. Elf Allgäuer Jungs rissen mit einem explosiven Mix aus Dialekt und Reggae beim Stadtfest gut tausend Besucher mit. Auf den Bänken, sogar auf den Tischen wurde ausgelassen getanzt. „Das gab es noch nie beim Stadtfest“, erinnert sich Bronner. Ein Benefizkonzert gibt „Greg is back“.

Marina Igelspacher inszeniert mit regionalen Darstellern ein Weihnachtsmusical zum Thema Liebe. An Silvester bietet Christian Auer die besten Rocksongs, gespielt von einer Top-Band mit einem der raren international gefragten deutschen Rocksänger: Markus Englstädter lässt mit großartiger Stimme alle dahinschmelzen zu „We will Rock You“ und „Highway to Hell“.

Roland Hefter kommt mit „IsarRider“

Im Januar folgt Publikumsmagnet Roland Hefter, erstmals mit seiner Münchner Kultband „IsarRider“. Ihr hintergründiger Humor samt Münchner Lebensart, kritisch, deftig, nie verletzend, machen jedes Konzert zum positiven Erlebnis, das wenige ohne ein Schmunzeln verlassen. Darauf folgt Hegers stets fetzige Boogie-Nacht.

Kabarett-Größen kommen

Das Kabarett ist hochkarätig besetzt mit Größen wie Günter Grünwald (in Kürze ausverkauft) und Maxi Schafroth, der nach dem glänzenden Nockherberg-Erfolg gefragter denn je ist. Den Rosenmontag bestreiten die Lokalmatadore „Herr und Frau Braun & Geisterfahrer“ mit „Nix für unguat“. Den Schlusspunkt setzt Sebastian Reich mit „Amanda“ samt Glückskeks. (pm/bif)

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