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Ortsporträt

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Offen und traditionsbewusst

An der Biberacher Straße ist der zweite Bauabschnitt abgeschlossen. Dabei wurde die Bushaltestelle barrierefrei gestaltet.
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An der Biberacher Straße ist der zweite Bauabschnitt abgeschlossen. Dabei wurde die Bushaltestelle barrierefrei gestaltet.
Bild: Katja Hirscher
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Die Gemeinde Schwendi bietet eine gute Infrastruktur und ein rühriges Vereinsleben

„Wir sind eine offene, traditionsbewusste und sympathische Gemeinde, in der es sich gut leben lässt“, gerät Bürgermeister Wolfgang Späth ins Schwärmen, wenn er über Schwendi spricht. Die 6.700 Einwohner zählende Gemeinde mit ihren insgesamt sechs Ortsteilen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem starken Wirtschaftsstandort entwickelt, der den Menschen eine gute Infrastruktur und ein aktives Vereinsleben bietet.

Investitionen trotz Corona

Dabei hat die Gemeinde Schwendi auch in diesem Jahr investiert, um die Lebensbedingungen in den Ortsteilen weiter zu verbessern. „Natürlich geht die Corona-Pandemie auch an uns nicht spurlos vorüber, dennoch haben wir unsere geplanten Projekte in diesem Jahr realisiert“, erklärt Wolfgang Späth. Die umfangreichste Maßnahme war dabei der zweite Sanierungsabschnitt an der Biberacher Straße, der Ortsdurchfahrt in Schwendi. „Hier wurden der Straßenbelag erneuert, die Gehwege fortgeführt, der Breitbandausbau vorangebracht und die Bushaltestelle barrierefrei gestaltet“, berichtet der Rathauschef. Zudem wurde das Ortskernsanierungsprogramm (ELR) fortgesetzt, um neuen Wohnraum in der Gemeinde zu schaffen.

Größere Arbeiten standen auch an der Max-Weishaupt-Realschule in Schwendi an. Der Eingangsbereich wurde neu gestaltet, die Sanitäranlagen saniert und neue Leitungen verlegt, um beste Voraussetzungen für die Digitalisierung zu schaffen. Im Ortsteil Bußmannshausen ist mit dem dritten Abschnitt die Sanierung der Bühler Straße abgeschlossen und in Weihungszell wurde die Brücke über die Weihung erneuert.

Was die Investitionen für das kommende Jahr betrifft, bleibt Bürgermeister Späth vorsichtig. „Zunächst müssen wir die Haushaltsberatungen sowie die Entwicklung der Pandemie und mögliche Auswirkungen auf die Gemeindekasse abwarten.“ Geplant seien aber auf jeden Fall die Sanierung von gemeindeeigenen Liegenschaften, die Erschließung des Baugebietes in Schönebürg sowie die Fortsetzung des Ortskernsanierungsprogramms in Schwendi.

Großes Arbeitsplatzangebot

Mit seinem breit aufgestellten Branchenmix vom Handwerk über den Einzelhandel und die Gastronomie bis zur Industrie verfügt die Gemeinde über ein großes Arbeitsplatzangebot. Drei Grundschulen an vier Standorten, eine Außenstelle der Werkrealschule Mietingen/Schwendi sowie eine Realschule zeugen von gut ausgebauten Bildungseinrichtungen. Hinzu kommen moderne Kindergärten in allen Ortsteilen. Zahlreiche Ärzte, Pflegedienstleister und zwei Pflegeheime sichern die medizinische und soziale Versorgung.

„Das gesellschaftliche Leben ist aufgrund der Pandemie momentan natürlich stark eingeschränkt“, bedauert Späth, „aber das Ehrenamt ist für uns eine große Stütze.“ Rund 60 Vereine bieten unter „normalen Umständen“ vielfältige Möglichkeiten im kulturellen, sportlichen und gesellschaftlichem Bereich. Sportstätten, Spielplätze, Wanderwege sowie Freizeitanlagen, wie das Naturfreibad in Schönebürg, runden das Angebot ab.

Zahlen & Fakten über die Gemeinde Schwendi

Landkreis: Biberach

Einwohner: 6.700

Fläche: 50 Quadratkilometer

Ortsteile: Schwendi, Schönebürg, Sießen im Wald (mit Hörenhausen und Weihungszell), Orsenhausen, Bußmannshausen und Großschafhausen.

Sehenswertes in der Gemeinde Schwendi

Sehenswert sind die Pfarrkirche St. Stephanus, die im 12. Jahrhundert erbaute Annakapelle (das älteste Baudenkmal Schwendis) und das preisgekrönte Weishaupt-Forum, ein Firmengelände des New Yorker Architekten Richard Meier. Dazwischen stehen das Mitte des 19. Jahrhunderts erbaute Schloss der Herren von Süßkind und die Schlossmühle, deren erste Erwähnung 1406 erfolgte. Idyllisch auf den grünen Hügeln von Sießen im Wald gelegen zieht die mehr als 600 Jahre alte Wallfahrtskirche St. Maria Magdalena die Blicke auf sich. Im Rathaus Schwendi befindet sich ein Webereimuseum. In Großschafhausen hat Tim Neugart ein kleines Lloyd-Museum eingerichtet. Auf 150 Quadratmetern Fläche präsentiert der Oldtimerfreund Fahrzeuge und Utensilien, die an die Lloyd-Ära erinnern. kek

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