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Pfützen mit Mäusepipi können Hunden gefährlich werden

Das Wasser in stillen Gewässern kann für Hunde tückisch werden. Es kann voll von Erregern aus Nagerpipi sein.
Bild: Markus Scholz/dpa/dpa-tmn

Wenn der Hund beim Gassigehen aus einer Pfütze schlabbert, ist das doch harmlos, oder? Doch das Wasser kann tückisch sein - wenn kleine Nager dort Spuren hinterlassen haben.

Stille Wasser können für Hunde gefährlich werden. Wälzen sich die Vierbeiner in Tümpeln oder trinken aus Pfützen, können sie sich mit Leptospiren infizieren. Die fadenförmigen Erreger stammen vom Urin kleiner Nager und breiten sich innerhalb einer Woche im ganzen Tierkörper aus, warnt die Tierschutzorganisation "Aktion Tier".

Zunächst seien die Symptome unspezifisch. Das Tier ist schlapp, hat keinen Appetit und entwickelt Fieber. Kurz darauf komme es ohne Behandlung jedoch zum Nierenversagen. Ist die Erkrankung bereits so weit fortgeschritten, kann der Hund nicht mehr gerettet werden.

Doch es gibt eine wirksame Prophylaxe - eine Impfung gegen Leptospirose. Zwei Impfungen im Abstand von drei bis vier Wochen sowie jährliche Auffrischungen bieten Schutz. "Allerdings sollten Tierhalter darauf achten, dass ihr Tierarzt einen Impfstoff verwendet, der sich gegen vier Unterarten der Leptospiren wendet", rät Tina Hölscher, Tierärztin von "Aktion Tier".

Kommt der moderne Impfstoff zum Einsatz, sei das Tier bestmöglich geschützt. Dann ist das Wasserschlabbern aus Pfützen auch erlaubt. (dpa)

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