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Psychologie
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Jugendliche stecken Liebes-Aus oft besser weg als Erwachsene

Foto: Jan-Philipp Strobel/dpa

Offenbar stecken Jugendliche das Scheitern ihrer ersten Liebe besser weg, als bislang angenommen. So heißt es in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Psychologie Heute".

Viele Eltern sind besorgt, wenn sich ihr pubertierendes Kind das erste Mal verliebt. Denn das könnte ja - wenn es schiefgeht - künftige Beziehungen negativ beeinflussen.

Diese Sorge ist nicht ganz unbegründet, meint der Psychologe Matthew Johnson von der State University of New York. Studien zeigten, dass Jugendliche, die vergeblich eine Beziehung zu halten versuchen, später öfter an Depressionen und Kommunikationsproblemen in der Partnerschaft leiden. Doch das Ende der ersten Liebe nimmt sie deutlich weniger mit, heißt es in der Zeitschrift "Psychologie Heute" (Ausgabe 06/2017).

Scheidungen im Erwachsenenalter haben demgegenüber eine weitaus stärkere Wirkung auf die Psyche, so Johnson. Oft finden Jugendlieben ein frühes Ende. Führen sie jedoch in eine Ehe, ist die Trennungsquote höher als bei anderen Ehepaaren.

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