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Schlittenfahren im Sommer: Neues für mobile Konsolen

Schlittenfahren im Sommer: Neues für mobile Konsolen
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Schlittenfahren im Sommer: Neues für mobile Konsolen
Bild: DPA

Hamburg (dpa/tmn) - Was haben Schlittenfahrer, die aus Strichen gezeichnete Pisten hinuntersauen, mit singenden Eidechsen zu tun? Sie spielen beide eine mehr oder minder entscheidende Rolle bei neuen Titeln für Nintendos Minikonsole DS.

Und das war es noch längst nicht mit den Neuheuten für Mobil-Spieler: Sie können etwa auch mit "Geheimakte 2" auf große Fahrt gehen, den Brettspiel-Hit "Die Siedler von Catan" digital erleben - oder mal wieder "Pokémon" sammeln.

Ein älterer Herr geht spät abends auf ein Kirchenportal zu, als er plötzlich Geräusche hört - und von irgendetwas am Hals getroffen wird. Er sackt zusammen und erkennt nur noch zwei Gestalten in Kampfanzügen, ehe er stirbt. Wer hat den Priester Matthew Wakefield auf dem Gewissen? So mysteriös beginnt "Geheimakte 2 - Puritas Cordis" von Deep Silver für den DS. Die PC-Version des Point-and-Click-Adventures hat ebenso wie ihr Vorgänger "Geheimakte Tunguska" für Aufsehen gesorgt.

Viele Anbieter schreiben ihren Spielen eine epische Handlung zu - und "Geheimakte 2" gehört zu den Titeln, bei denen das auch stimmt. Denn vom Ort des Prologs in England verschlägt es den Spieler einmal um die Welt: nach Hamburg, nach Indonesien oder nach Paris - immer auf der Spur des Geheimbundes Puritas Cordis. Neben der rothaarigen Nina Kalenkow steuert der Spieler drei weitere Charaktere. Er hat allerhand Rätsel zu lösen und ein großes Ziel: die Welt zu retten. Das Spiel steht für knapp 40 Euro in den Läden, das ausführliche Lösungsbuch kostet knapp 17 Euro.

So gut wie kein Monat vergeht ohne neues Rennspiel. Dieses Mal ist ein ganz spezielles dabei: "Line Rider Freestyle" von Deep Silver bringt ein Internet-Phänomen auf den DS. Der Spieler zeichnet mit dem Touchpen eine Landschaft auf den Bildschirm. Dann gibt er einem Mini-Schlittenfahrer das Startsignal, der die Linien der Landschaft hinabsaust - bis er von der Strecke fliegt.

Im Story-Modus sind insgesamt 40 vorgegebene Aufgaben zu lösen, im Freestyle-Modus kann der Spieler nach Herzenslust entwerfen. Das Spiel kostet rund 30 Euro. Ein verglichen damit eher konventioneller Renn-Titel ist Codemasters' "SBK 09" für die Playstation Portable (PSP). Das offizielle Spiel zur Superbike Motorrad-Weltmeisterschaft ist ebenfalls zum Preis von rund 30 Euro zu haben.

Öde Eilande urbar zu machen, ist derzeit angesagter denn je. Neben einer neuen Version von "Anno" steht jetzt auch eine Umsetzung des Brettspielklassikers "Die Siedler von Catan" für den DS in den Läden. Sie heißt schlicht "Catan" und ist unter Mitwirkung von Klaus Teuber entstanden, der das Brettspiel und seine Fortsetzungen erfunden hat.

Die digitale "Catan"-Version folgt dem Original: Der Spieler muss die gleichnamige Insel unter seine Knute bringen und dafür Siedlungen errichten, Straßen bauen und geschickt mit Ressourcen von Erz bis Wolle haushalten. Als Gegner stehen acht vom Programm gesteuerte Figuren zur Auswahl. Oder der Spieler verabredet sich mit bis zu drei Freunden, die den Titel ebenfalls besitzen. "Catan" von United Soft Media (USA) ist für knapp 40 Euro zu haben.

Stolze 2,4 Millionen Exemplare des jüngsten "Pokémon"-Spiels für den DS sind in Japan seit dem vergangenen Herbst über die Ladentische gegangen. Jetzt ist die "Platin-Edition" des Rollenspiels auch in Deutschland erhältlich. Einmal mehr geht es für den Spieler darum, durch die virtuelle Welt - dieses Mal ist es die Region Sinnoh - zu streifen und möglichst viele der Pokémon-Wesen einzusammeln.

Ziel ist es, den eigenen Charakter immer stärker zu machen - so dass er unter anderem zum besten Pokémon-Trainer aller Zeiten wird und es mit dem finsteren Team Galaktik aufnehmen kann. Mittel zum Zweck sind Kämpfe gegen andere Trainer und wilde Pokémon. Nicht schaden kann es auch, ab und zu bei Prof. Eibe vorbeizuschauen: Er wirkt zwar etwas schrullig, gibt aber wertvolle Tipps. Die neue Folge des Spiels von Nintendo kostet rund 40 Euro.

Ebenfalls bei Nintendo ist jüngst "Rhythm Paradise" für den DS und dessen neue Variante DSi erschienen. Dahinter steht eine verblüffend einfache und trotzdem auf Anhieb fesselnde Idee: Der Spieler schnippt im Takt der Musik mit dem Touchpen über den berührungsempfindlichen Bildschirm. Damit die Schnipperei nicht eintönig wird, hat Nintendo sie in Dutzende von Spielchen mit immer wieder neuer Musik eingebaut.

So gilt es zum Beispiel in der Beatfabrik, zwei sich aufeinander zu bewegende Quadrate zu treffen. Später bekommt es der Spieler mit tanzenden Affen oder singenden Eidechsen zu tun. Verkniffen haben sich die Entwickler etwas, das bei vielen Spielen nervt: langwierige Erklärungen. Stattdessen schaltet man den DS einfach an, hält ihn wie ein aufgeklapptes Buch und schnippt los. Rhythmisch Versierte und solche, die das noch werden wollen, sind für etwa 30 Euro dabei.

Weil das Wetter am ersten Wochenende zu wünschen übrig ließ, heißt es für den Vergnügungspark auf dem Plärrergelände noch nicht wie ursprünglich geplant „Auf Wiedersehen“.
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