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Senioren konsumieren überdurchschnittlich viel

Lüneburg/Gelsenkirchen (dpa/tmn) - Menschen zwischen 60 und 75 Jahren konsumieren überdurchschnittlich viel. Entgegen der weit verbreiteten Annahme, dass Ältere lieber sparen, geben Senioren dieser Altersgruppe mehr aus als der Durchschnitt der Bevölkerung.

Das berichtet die Zeitschrift "Seniorenwirtschaft", die das Deutsche Institut für Sozialwirtschaft (DISW) in Lüneburg und das Institut für Arbeit und Technik (IAT) in Gelsenkirchen herausgeben. Erst bei Menschen ab 75 Jahren fielen die Konsumausgaben unter den Durchschnittswert.

Alle Berechnungen beziehen sich auf einen Zweipersonen-Haushalt mit einem Einkommen zwischen 2000 und 2600 Euro. Im Durchschnitt geben diese Haushalte 2042 Euro für den Konsum aus. Bei den 60- bis 65-Jährigen sind es 2141 Euro, bei den 65- bis 75-Jährigen sogar 2147 Euro. Erst bei den Über-75-Jährigen sinken die Ausgaben, auf dann 1905 Euro, berichtet die Zeitschrift.

Die Zahlen widerlegten auch eine weitere Annahme: Ältere geben ihr Geld nicht in erster Linie für die Gesundheitspflege aus. Bei den 60- bis 75-Jährigen steht dieser Punkt sogar an letzter Stelle (76 Euro bei den 60- bis 65-Jährigen, 90 Euro bei den 65- bis 75-Jährigen). Am meisten Geld geben die jungen Alten für Wohnen aus (570 beziehungsweise 556 Euro), gefolgt von Nahrung (340 beziehungsweise 333 Euro) und Freizeit. Den 60- bis 65-Jährigen ist ihre Freizeitgestaltung 293 Euro wert, den 65- bis 75-Jährigen sogar 318 Euro. Der Durchschnittswert liegt bei 274 Euro.

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