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Zu schade für den Schrank

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So lässt sich festliche Kleidung weiterverwenden

Kleidung für einmalige Anlässe ist oft teuer - bei Feierlichkeiten wie der Jugendweihe kann auch ein Alltagsoutfit mit besonderen Accessoires aufgewertet werden.
Bild: Britta Pedersen (dpa)

Es müssen nicht Rüschenkleid und edler Anzug sein: Oftmals können für Erstkommunion, Firmung und Konfirmation legere Outfits getragen werden, die mit Accessoires aufgewertet werden. Oder man setzt auf die Zweitverwertung der Festtagskleidung für andere Anlässe.

Kleidung für einmalige Anlässe wie die Kommunion ist teuer - und sie verschwindet oft nach dem Anlass für immer im Schrank. Das lässt sich vermeiden, wenn man etwa Stoffe wählt, die sich später einfärben lassen.

Die Personal Shopperin Sonja Grau aus Ulm empfiehlt Naturmaterialien. Außerdem bietet sich bei weißen Kommunionskleidern ein knieumspielendes Spitzenkleidchen oder ein Etui-Kleid an. Denn je schlichter das Kleid ist, desto besser lässt es sich anschließend als Sommerkleid tragen.

Einfacher ist es, bei Firmungs- und Konfirmationskleidern auf vielseitige Nutzbarkeit zu achten, denn hier sind Farben und Mustern keine Grenzen gesetzt. Grau empfiehlt zum Beispiel einen maritimen Look - etwa ein dunkelblauer Rock, zu weißem T-Shirt und rotem Blazer. Gerade die Kombination von Rock und Oberteilen bietet sich gegenüber einem Kleid an, da sich auch beide Teile getrennt voneinander künftig tragen lassen.

Jungs tragen üblicherweise Anzüge bei Kommunion, Firmung und Konfirmation - müssen das aber keineswegs, wie Sonja Grau betont. Eine cognacfarbene samtige Cordhose mit hellblauem Poloshirt und blauem oder gar kariertem Blazer sei zum Beispiel eine Alternative. Aber auch ein legeres Outfit mit schlichten Sneakers ist ihrer Meinung nach völlig okay, sofern der Träger sich darin wohlfühlt.

Gerade bei Feierlichkeiten wie Firmung oder auch Jugendweihe sei es auch möglich, ein Alltagsoutfit mit besonderen Accessoires aufzuwerten, etwa einem edlen Gürtel bei den Jungs und Schmuck bei den Mädchen. "Wichtig ist, dass die Kinder und Jugendlichen sich in ihrer Kleidung nicht verkleidet fühlen", betont Grau. Doch der Komfort hat auch Grenzen: "Auf den Einsatz von Wander- und Sportklamotten sollte man dringend verzichten." (dpa)

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