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Laut, lauter, Hörschaden

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So wählen Eltern das richtige Spielzeug

Kinderspielzeug macht oft Geräusche. Das ist erst einmal nur nervig - kann in extremen Fällen aber auch gefährlich sein.
Bild: Mascha Brichta/dpa-tmn

Das Spielzeug kann nichts - außer laut? Dann sollten Eltern es lieber nicht kaufen. Denn Kinderohren reagieren empfindlich auf Lärm, im schlimmsten Fall mit bleibenden Schäden.

Es bimmelt, tutet, trötet? Spielzeuge für Kinder können ganz schön laut sein. Quietsche-Enten oder Trillerpfeifen bringen es in unmittelbarer Nähe des Ohrs sogar auf bis zu 130 Dezibel - so laut ist ein startender Düsenjet oder ein Rockkonzert. Darauf weist die Fördergemeinschaft Gutes Hören hin.

Da selbst Prüfsiegel in puncto Lautstärke nicht alles abdecken, sollten Eltern Spielzeug vor dem Kauf selbst ausprobieren oder sich von einem Verkäufer vorführen lassen. Dabei gilt die Regel: Was für Erwachsene zu laut ist, ist es für Kinderohren erst recht. Durch ihr geringeres Gehörgangsvolumen sind sie viel geräuschempfindlicher.

Der Schutz des kindlichen Gehörs ist auch deshalb so wichtig, weil Hörschäden den Spracherwerb und damit die gesamte Entwicklung der Kinder beeinträchtigen. Besonders kleine Kinder können sich Lärm noch nicht aus eigener Kraft entziehen oder Bescheid sagen, wenn es ihnen zu laut wird.

© dpa-infocom, dpa:201210-99-640153/3 (dpa)

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