Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem PLUS-Paket zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Selenskyj nimmt Putins Atomwaffen-Drohungen ernst
  1. Startseite
  2. Themenwelten
  3. Leben & Freizeit
  4. Tiergestützte Therapie: So wird Bello zum Therapiebegleithund

Tiergestützte Therapie
ANZEIGE

So wird Bello zum Therapiebegleithund

Als Therapiehund eignet sich im Prinzip jede Rasse.
Foto: Hundeschule in Augsburg

Sie nehmen Ängste, hören geduldig zu, wenn Kinder mit Leseproblemen vorlesen oder besuchen Seniorenheime - immer öfter helfen Hunde, Menschen zu therapieren.

„Die so genannte tiergestützte Therapie steckt bei uns im Gegensatz zu den USA allerdings noch immer in den Kinderschuhen“, bedauert Achim Korths. Der Augsburger, Jahrgang 1964, betreibt unter anderem eine Hundeschule, trainiert aber eigentlich Menschen. Doch der Reihe nach.

Der studierte Diplom-Sozialpädagoge unterstützte vor vielen Jahren verhaltensauffällige Jugendliche auf ihrem Weg zum Schulabschluss. Weil er keine Betreuung für seinen damaligen Hund hatte, nahm er ihn kurzerhand mit zur Arbeit.

Tiere wirken beruhigend auf Schüler

Dabei bemerkte er, wie beruhigend dieser sich auf die Schüler auswirkte. Sie liebten den Vierbeiner – vielleicht weil er den Unterricht und auch den Lehrer menschlicher machte. Fakt jedenfalls war: Die Abschlüsse der jungen Leute fielen überwiegend gut aus, die Jugendlichen hatten auch mehr Selbstvertrauen.

So entstand bei Korths die Idee, diese Erfahrung in ein festes Konzept einfließen zu lassen – als selbstständiger Trainer. Er absolvierte deshalb eine Ausbildung zum Systemischen Therapeut und Organisationsberater. Die Systemische Therapie ist ein Verfahren aus der Psychotherapie und bezieht das soziale Umfeld bei psychischen Störungen schwerpunktmäßig ein, insbesondere die Interaktionen zwischen Mitgliedern der Familie und deren sozialer Umwelt.

Training und Beratung für Hundehalter

Außerdem lässt er sich zum Fachberater für tiergestützte Therapie ausbilden und arbeitet fortan mit Hunden und Menschen. Weil es für ihn ein schlüssiges Konzept war, das zu seinen bisherigen Ausbildungsbausteinen passte, absolvierte er eine weitere Fortbildung und wurde „Ich schaff's“-Trainer, ein pädagogisches Programm, das auf der Systemlehre beruht.

Bereits 2006 gründete er das Encouragement Institut und die Teamtraining Hundeschule in Augsburg. Hier bietet er als freiberuflicher Trainer und Berater systemische Einzel-, Paar- und Familientherapie, Training und Beratung für Menschen mit Hunden sowie Tiergestützte Intervention (TGI) an.

Hund und Halter werden ausgebildet

Ein Baustein seines Angebots ist dabei eine zweimal jährlich statt findende Ausbildung von Therapiebegleithunden, in die Hund und Halter einbezogen werden.

Warum Hund und Halter, wo doch der Hund eine neue Aufgabe haben soll? „Weil ein Therapiehund kein Therapeut ist, sondern eher eine Art Medium, das Menschen Impulse zur Veränderung gibt und nicht alleine arbeiten kann“, erklärt Korths. „Hund und Halter bilden ein Mensch-Hunde-Team und stellen ein System dar. Hier würde es nichts nützen, dem Tier allein irgendwelche Befehle oder ein erwünschtes Verhalten beizubringen. Auch der Hundehalter muss dazu lernen und sein Verhalten überprüfen, damit die Beziehung zueinander funktioniert. Nur dann können sie beide gemeinsam therapieren helfen.“

Als Therapiehund eignet sich im Prinzip jede Rasse.
Foto: Hundeschule in Augsburg

Fähigkeiten lernen, Probleme lösen

Dieser Systemgedanke ist für Korths übrigens die Basis bei jeder Hund-Mensch-Beziehung: Es gilt immer, Fähigkeiten zu lernen und nicht nur einzelne Probleme zu lösen.

Die Teilnehmer einer Therapiebegleithunde-Ausbildung kommen dabei überwiegend aus dem pädagogischen oder medizinischen Bereich, sind Lehrer, Ärzte, Heilpädagogen, Physio- oder Psychotherapeuten. „Sie erkennen das Potenzial von Tieren für ihre Schüler oder Patienten“, sagt Korths, „denn Tiere, insbesondere Hunde, sind unvoreingenommen. Sie leben im Hier und Jetzt, lieben bedingungslos und bewerten einen Menschen nicht.“

Jeder Hund ist zum Therapiebegleithund geeignet

Zum Therapiebegleithund ausbilden lässt sich Korths Meinung nach im Prinzip jeder Hund – sogar so genannte Listenhunde. Allerdings muss das Tier mindestens 15 Monate alt sein, um den Wesenstest ablegen zu können.

„Entscheidend ist: Wie gut kann der Hund mit verschiedenen Situationen und Menschen umgehen. Lässt er sich von jedem streicheln oder verunsichern ihn Verhaltensauffälligkeiten oder körperliche Beeinträchtigungen.“

Während andere Begleithunde, wie Blinden- oder Polizeihunde eine Gehorsamsprüfung ablegen müssen, zählt bei Therapiebegleithunden deshalb in erster Linie ihr Charakter vor körperlichen Fähigkeiten. Solche Hunde müssen sich für therapeutische und pädagogische Settings eignen.

Anforderung an Halter von Therapiehunden

Dazu sollten sie kontaktfreudig aber gleichzeitig vorsichtig und nicht zu stürmisch sein. Weil ihr Gegenüber oft psychisch instabil ist, sei es umso wichtiger, dass ihr fester Bezugspartner, der Halter, stabil ist, so Korths weiter. So müsse dieser auch rechtzeitig erkennen, wenn es dem Tier zu viel wird, es sich unwohl fühlt oder mit einer Situation nicht umgehen kann.

Während der Ausbildung, die auch mal nur in einem Spaziergang mit Spielübungen bestehen kann, setzt Korths auf das Instrument der positiven Verstärkung.

Wie lange ein Hund zum Lernen braucht, ist unterschiedlich, deshalb gibt es auch keine feste Ausbildungsdauer. Die Abnahme der Prüfung erfolgt durch die Hundeschule und wird jährlich wiederholt, weil sich der Hund im Lauf seines Lebens physisch und psychisch verändert.

Nachweise über Wesensprüfung und tierärztliche Kontrollen

Dafür erhalten die Teilnehmer jedoch den Nachweis, dass sie und ihre Hunde für die therapeutische Arbeit befähigt sind. Neben diesen Wesensprüfungen müssen Therapiebegleithunde außerdem häufiger als andere tierärztlich auf Parasiten und Krankheiten untersucht werden. Auch das ist eine Verpflichtung für den Tierhalter, der darüber ein Nachweisbuch führen muss.

Weitere Artikel aus der Verlagsbeilage "Unsere Region, unsere Heimat" gibt es hier. Mehr zum Artenrückgang im Lech erfahren Sie hier...

Bogenschießen, Lederbeutel basteln, Kunstworkshop – für Kinder gibt es am 24. September viele Mitmachangebote.
Veranstaltung in Aichach

Schwabentag und Museumsnacht werden zusammen gefeiert

167291.rgb.jpg

Kuvertüre schmelzen wie ein Profi: 6 Tipps für perfekte Ergebnisse

Als knackig-süße Hülle um Pralinen und Plätzchen, aromatische Füllung in der Torte oder für den intensiven Schokogeschmack im Dessert: Kuvertüre ist aus der süßen Küche nicht wegzudenken. Allerdings braucht es ein bisschen Fingerspitzengefühl, um sie schmelzen zu lassen und anschließend perfekt zu verarbeiten. 6 Profitipps für köstliche Ergebnisse.

Das könnte Sie auch interessieren