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Umfrage: Männer reden nicht über Probleme

Hamburg (dpa) - Männer fressen Probleme eher in sich hinein als Frauen. Dies bestätigte eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). 44 Prozent der befragten Männer gaben an, Probleme lieber mit sich selber auszumachen, teilte die Kasse mit.

Abhilfe könne hier zum Teil das Internet schaffen. Fast jeder achte Mann bestätigte, Freunde auf Online-Chats, -Netzwerken und -Foren zu finden, sagte ein Sprecher. Die Umfrage unter 1000 Männern und 1000 Frauen ermittelte vor allem Daten über das Gesundheitsverständnis von Männern.

Prof. Frank Sommer vom Lehrstuhl für Männergesundheit am Universitätsklinikum Hamburg ist überzeugt: Es gibt einen Zusammenhang zwischen Gesundheitsproblemen und dem wenigen Reden bei Männern. Während Frauen insgesamt mehr von psychischen Erkrankungen betroffen seien, würden Männer häufiger unter einem Burnout oder einem Alkoholproblem leiden. Fast jeder dritte Mann gab bei der Umfrage an, bei Stress zum Alkohol zu greifen anstatt mit jemanden zu reden.

Das Internet könne dann einen anonymen Raum des Austausches bieten. Gerade für prekäre Themen wie Sexualprobleme sei das Netz ein Ort, in dem schambehaftete Probleme besprochen werden können, sagte Sommer. "Internetforen und Netzwerke sind sicherlich kein Ersatz für echte Freunde. Aber wenn es jemandem schwerfällt, mit seinem privaten Umfeld über persönliche Probleme zu sprechen, ist es doch gut, wenn man es anonym in einem Forum artikulieren kann."

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